Brandenburg wirbt mit viel Platz um Rüstungsunternehmen
Es ist wahrlich eine schwere Kost, die einem am Sonntagmorgen vorgesetzt wird. Um Brandenburg voranzubringen, soll Brandenburg nun auf die Herstellung von Zerstörungswaffen setzen. Nicht genug, dass dieses Land mit seiner Natur, den vielen Seen und intakten Wäldern, der Energieindustrie Raum geben soll und somit der noch recht schönen Natur Einhalt als Gebot auferlegt. Nein, um wirklich fortzuschreiten ist es Gesetz, vollständig auf destruktives Denken umzustellen. Die Frage stellt sich also folgendermaßen: " Du willst gern in und mit der Natur, in Deinem Häuschen leben und mit Deinen Nachbarn lachen?" Das wird zum einen ganz schön teuer und geht auch nur, wenn tausend Meter, hinter dem Haus, die ersten Windspargel gepflanzt sind und hinter der Hecke die größten Solarparks Deutschlands beherbergt werden. Das bekommt man also nur hin, wenn man in der Waffenindustrie als neuem Gott huldigt. Das alles fühlt sich besonders gut an, wenn man bedenkt, dass diese Landstriche das Hauptaufmarschgebiet für den OPLAN und die Drehscheibe für die NATO darstellen. Die Herzlandtheorie ist jetzt sicher zu viel verlangt, wenn man mit der "Ostflanke" - Ostfront wäre sicher zu hart - kommt, reicht das sicher schon und bietet Klarheit. Dass der FEIND sehr gern zuerst den Nachschub abschneidet, indem er die Fabriken in Rauch verwandelt, ist irgendwie ernüchternd verständlich. Zum Glück kann man der Schlagzeile darunter entnehmen, dass die ÜBUNG der "KRAFTVOLLEN KRIEGER" intensiv üben, Gliedmaßen zu amputieren. Doch bei all diesen schizophrenen Gedanken findet man doch eine gewisse kühle Logik. Der OSTEN wurde schon immer als Kostenfaktor gesehen. Schlechte Infrastruktur, zu wenig Menschen, früher eher braun (Rassismus, Rechtsextremismus), nun eher blau (AFD) und zu meckern haben die dort ständig was. Man könnte dieses Gebiet kalkulatorisch als "brauchbares Opfer" sehen und am Ende winken wirklich Wohlstand, Sicherheit und europäischer Aufschwung. Später kann der Osten dann ja wieder neu besiedelt werden und die Natur nimmt ihren Lauf.
Uwe Reetz












































































































