mit der Insolvenz von Mäc‑Geiz und den nun betroffenen 183 Filialen setzt sich ein Trend fort, der längst kein Zufall mehr ist, sondern ein strukturelles Alarmsignal. Eine Einzelhandelskette nach der anderen verschwindet aus unseren Innenstädten – und die Politik wirkt, als würde sie diesem Prozess nur noch tatenlos zusehen.
Die Ursachen sind bekannt: massiv gestiegene Energie‑ und Logistikkosten, hohe Gewerbemieten, sinkende Kaufkraft, überbordende Bürokratie und ein Onlinehandel, der unter völlig anderen Rahmenbedingungen agiert. Doch anstatt entschlossen gegenzusteuern, verliert sich die Bundesregierung in Ankündigungen, Prüfaufträgen und politischen Ritualen. Währenddessen bricht der Mittelstand – das Rückgrat unserer Wirtschaft – Stück für Stück weg.
Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden es so: Für internationale Verpflichtungen ist Geld vorhanden, für die Stabilisierung unserer eigenen wirtschaftlichen Strukturen dagegen immer weniger. Diese Wahrnehmung mag politisch umstritten sein, aber sie ist real und sie prägt das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates.
Wenn dieser Kurs fortgesetzt wird, geraten nicht nur Innenstädte und Arbeitsplätze in Gefahr, sondern auch politische Vereinbarungen und Koalitionsziele, die unter völlig anderen wirtschaftlichen Voraussetzungen formuliert wurden. Ein Koalitionsvertrag kann nur funktionieren, wenn die Realität ihn nicht überholt.
Deutschland braucht jetzt dringend eine klare wirtschaftspolitische Prioritätensetzung: Entlastung des Mittelstands, Abbau bürokratischer Hürden, eine echte Kaufkraftstrategie und Maßnahmen, die den stationären Handel nicht länger
Mit freundlichen Grüßen
Peter Ahrend











































































































