Rotes Kreuz schlägt Zivilschutz schon im Schulunterricht vor
Ich begrüße die neuen Anregungen des Roten Kreuzes sehr. Wir sollten im alten Ostdeutschland unbedingt an unseren Gebräuchen und Gepflogenheiten festhalten. Die Ressourcen, welche sicher noch fest in der Epigenetik aller Ostdeutschen verankert sind, sollten keinesfalls unbeachtet bleiben. Ich selbst fand es äußerst spannend, als die Grundschüler sich mit Ketchup, Knete und allen anderen geeigneten Utensilien schwerste Verletzungen auf den Körper drapierten. Die höheren Klassen wurden durch fünfmaliges Klingeln in Alarmbereitschaft versetzt und "retteten" uns, mit Liegen und Verbandszeug. Manöver Schneeflocke war ein netter Wintermarsch mit Karte und Kompass. Ab und zu flog dann mal eine Stabhandgranate und zum Schluss gab es Eintopf aus der Gulaschkanone. Der ZV-Unterricht ermöglichte es uns ordentlich Feuer zu machen und mittels Zeltbahnen Unterschlüpfe zu bauen. Bei der GST konnte man gut schießen lernen und auch mal einen Militär-LKW fahren. Schließlich stand der Klassenfeind vor der Tür! Der September 1983 war in diesen Zusammenhängen auch sehr spannend. Pershing II Raketen wurden aufgestellt, Reagan nennt Russland "Das Reich des Bösen" und Stanislaw Petrow rettete faktisch Europa im Alleingang, weil das Frühwarnsystem einen Angriff meldete. Ja, das sollten wir unseren wohlstandsverwahrlosten Kindern nicht vorenthalten! Ein paar Losungsworte wie: " Für Frieden und Sozialismus, seid bereit!" oder "Freundschaft!", sollten unbedingt noch eingeführt werden. Das verbindet! Links, Rechts, Links, Rechts......Feind voraus, marsch, marsch....
Uwe Reetz












































































































