zu NNP vom 11.5.26 „Putin will Schröder als Vermittler“ u.a.m.
Viele finden diesen „GAZ-Prom -Angestellten“ und „Busenfreund“ Putins für diese Aufgabe als völlig ungeeignet (außer m. W. SPD-Mann Ralf Stegner). Ich meine, man könne es mit Schröder als „Friedensvermittler“ versuchen, denn immerhin hat dieser Altkanzler einst einen Eid auf unser Grundgesetz geschworen – und damit auf die Menschenrechte, auf das Völkerrecht, auf die Demokratie, auf die Würde jedes Menschen und damit auch auf die Selbstbestimmung jedes Menschen. Will er sich nicht nachträglich des Meineids schuldig machen, muss er gegenüber Putin das Selbstbestimmungsrecht aller Ukrainer/-innen vertreten, was automatisch den Rückzug der russischen Armee und das Selbstbestimmungsrecht des ukrainischen Volkes über das Schicksal ihres Staatsgebietes bedeutete.
Erscheint aber der Verdacht der Parteilichkeit von Schröder zu groß, halte ich es für empfehlenswert, Schröder einen glaubwürdigeren 2. Vermittler an die Seite zu stellen. Zur Auswahl scheinen mir dafür 2 Kandidaten besonders geeignet. Entweder Papst Leo, dem es in allen militärischen Konflikten zuerst darum geht, dass die Waffen, die ja nur Tod und Zerstörung bringen, niedergelegt werden und dass der Weg des „waffenlosen“ Dialogs betreten wird. Verstärkt wird dieser „entwaffnete“ Dialog durch das – schon von Papst Franziskus betonte – Prinzip der „Geschwisterlichkeit“ aller Menschen und das Prinzip des „Gemeinwohls“ (= das Wohl ALLER Menschen). Nur so kann der Menschheitsfluch aufhören, das Kain seinen BRUDER Abel immer wieder tötet.
Alternativ, falls Papst Leo diese Rolle nicht einzunehmen bereit ist, scheint mir der englische König Charles besonders geeignet, aufgrund seiner mutigen und überzeugenden Rede vor dem US-Parlament. Ich bin gespannt, ob den zögerlichen Europäern bessere Kandidaten einfallen?
PS (= Ergänzung): „Wer sich mit mir treffen will, muss nach Moskau kommen“,sagte dieser Tage Putin. Das wollte schon Anfang des Ukrainekrieges (und auch später) Papst Franzikus I.! Aber sein Besuch war unerwünscht! Jetzt gibt es dieses Angebot und Papst Leo braucht nur zuzugreifen. Wie beschämend wäre es für Putin, wenn er auch diesen Papst nicht in Moskau sehen wollte!!!
Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Fritz












































































































