Sehr geehrte Damen und Herren,
der Pflegeversicherung droht, ebenso wie der Rentenversicherung, unter den derzeitigen Bedingungen der finanzielle Kollaps.
Im Pflegebereich besteht ein hohes Einsparpotenzial, ohne dass die wirklich pflegebedürftigen Menschen spürbar darunter leiden müssten.
Es gibt durchaus Hinweise darauf, dass Pflegedienste im Alltag mit unangemessenem Verhalten und überzogenen Ansprüchen konfrontiert werden.
Viele Pflegekräfte fühlen sich von Patienten und Angehörigen respektlos behandelt oder als reine „Dienstleister“ missverstanden.
Dabei hätten Angehörigen oft die Zeit und Möglichkeit, bei der Pflege für die Allgemeinheit kostenentlastend mitzuwirken.
Doch das Anspruchsdenken ist im Pflegebereich besonders stark ausgeprägt.
Der Trend zur Vollkaskomentalität „Ich zahle Beiträge (häufig auch keine), also steht mir alles zu“ führt dazu, dass grundlegende pflegerische Prinzipien wie die Förderung der Selbstständigkeit (aktivierende Pflege) zugunsten von Bequemlichkeit ignoriert werden.
Ich frage mich wie die Pflege von hilfsbedürftigen Menschen vor der Einführung der Pflegeversicherung funktioniert hat?
In früheren Zeiten war die Eigenverantwortung und das Verantwortungsgefühl der nächsten Angehörigen offensichtlich deutlich stärker ausgeprägt.
Das Pflegeniveau in der derzeitigen Form kann sich der Staat angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs nicht mehr leisten.
Frau Warken, bitte übernehmen Sie!
Der Appell zu mehr Eigenverantwortung innerhalb der Familie, soweit dies möglich ist, ist legitim und dringend nötig.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































