Sehr geehrte Damen und Herren,
ein altes Sprichwort besagt, dass "im Leben oft nichts besseres nachkommt".
Diesen Spruch könnte man auch auf die derzeitige Bundesregierung ummünzen.
Wer das vorzeitige Ende der Regierung Merz fordert, muss auch realistische Optionen benennen.
Dabei wird man schnell erkennen, dass die aktuelle Regierungskoalition noch die beste aller schlechten Varianten darstellt.
Die Gesundheitsreform von Ministerin Warken ist ein gelungenes Werk, weil sie alle Belastungen über alle Gesellschaftsschichten gerecht verteilt.
Gerechtigkeit ist das Stichwort für alle noch dringlich anstehenden Reformen. Ob bei der Pflege- und Rentenversicherung, bei der Einkommensteuer und vor allem beim Bürgergeld, bei dem sich außer der Namensänderung in Grundsicherung nichts Wesentliches geändert hat.
Es ist nach wie vor eine große Ungerechtigkeit, dass nicht arbeitende Empfänger von Grundsicherungen am Ende finanziell mit arbeitenden Bürgern gleich- oder sogar bessergestellt werden.
Bundeskanzler Merz bringt die Bundesregierung und das ganze Land mit seinen unbedachten Äußerungen regelmäßig in die Bredouille.
Er mag Recht haben, dass US-Präsident Trump im Iran-Krieg keine Strategie vorzuweisen hat.
Aber was bitte hat eine solche Aussage vor einer Schulklasse zu suchen?
Dass Trump auf Herabwürdigungen seiner Person besonders empfindlich reagiert, ist allgemein bekannt. Zu spüren bekommen das die Bürger in Regionen, die von dem beabsichtigten Teil-Truppenabzug betroffen sind.
Danke für nichts, Herr Bundeskanzler!
Kein Wunder, wenn die "Beliebtheitswerte" von Kanzler Merz gegen Null tendieren.
Seine größte Tat wäre aus meiner Sicht, wenn er sein Amt zur Verfügung stellen würde.
Wer den Rücktritt von Merz fordert, muss auch eine Alternative bieten können: Markus Söder.
Ich bin kein Mitglied eines Söder-Fanclubs, aber ich bin mir sicher, dass er zu wichtigen Regierungschefs, wie beispielsweise Donald Trump, eine weitaus bessere Gesprächs- und Beziehungsebene herstellen könnte als Merz.
Leider haben wir nur diesen US-Präsidenten und daher müssen wir das Beste daraus machen und nicht wie Merz sich leider viel zu häufig wie ein Elefant im Porzellanladen gebärden.
Söder versteht es, im Sinne der Durchsetzung seiner politischen Positionen sein Gegenüber über den Tisch zuziehen, wobei dieser die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Das ist keine Kritik oder ein Vorwurf, sondern große diplomatische Kunst.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































