Sehr geehrte Damen und Herren,
seit meiner Kindheit in den 1970er-Jahren war ich jahrzehntelang ein begeisterter Fussballanhänger, insbesondere des FC Bayern München.
Als die Bayern ab Mitte der 1970er-Jahre in der Bundesliga teilweise reihenweise Spiele verloren, verschmähte ich nach Niederlagen an Samstagabenden sogar mein Lieblingsgericht, die traditionelle Currywurst.
Ich drohte damals sogar "vom Fleisch zu fallen".
Die weltweit zunehmende millionenschwere Vermarktung des Profifußballs, die nicht nachvollziehbaren hohen Spielergehälter und Ablösesummen sowie das überheblich arrogante Gehabe mancher sogenannter "Stars", denen ihr modisches Outfit und Partys wichtiger zu sein schienen als eine konstante Leistung auf dem Platz (aus meiner persönlichen Sicht unter anderem bei Leroy Sane, dessen Berücksichtigung für die Nationalmannschaft ich nicht nachvollziehen kann) haben mir diesen im Grunde schönen Sport sukzessive vergrämt.
Doch seit einigen Wochen nimmt mein Interesse am Profifußball-Geschehen wieder zu.
"Schuld" an dieser Entwicklung sind vor allem zwei Personen: Vincent Kompany und Michael Olise.
Aus meiner Sicht zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten im Haifischbecken Profifußball.
Vincent Kompany wirkt auf mich, als ruhe er in sich selbst. Er besitzt eine beeindruckende Ausstrahlung.
Meinem erwachten Interesse kann auch das meines Erachtens zunehmend extravagante öffentliche Auftreten des sogenannten "Supertalents" der Bayern, Lennart Karl keinen Abbruch leisten.
Ich hoffe, der zweifellos hochtalentierte Karl verliert nicht die Bodenhaftung.
Michael Olise hingegen wirkt wie ein "Geist", der völlig auf seinen Beruf fokussiert ist.
In den Schicki-Micki-Restaurants und Clubs Münchens ist er kaum anzutreffen.
Das beeindruckt mich an ihm neben seinen besonderen fussballerischen Fähigkeiten besonders.
Er hat, wenn er sich charakterlich selbst treu bleibt, das Zeug dazu, zu einem der besten Fußballer aller Zeiten zu werden.
Die Bayern haben mit Kompany und Olise zwei Brillanten in ihren Reihen.
Die Bayern-Bosse sollte angesichts anstehender Vertragsverlängerungen nicht vergessen, dass sie diese äusserst wertvollen Transfers Max Eberl zu verdanken haben.
Freundliche Grüße
Alfred Kastner












































































































