Seit Ende Oktober haben Politiker aller Ebenen gebetsmühlenartig versichert, man sei „bestens auf den Winter vorbereitet“. Die Realität zeigt nun das Gegenteil. Schon die ersten ernsthaften Schneefälle reichen aus, um ganze Regionen lahmzulegen. Streusalz fehlt, Improvisation gelingt nicht, und die Verantwortlichen wirken überrascht von einem Ereignis, das jedes Jahr zur gleichen Zeit eintritt.
Besonders bitter ist, dass ausgerechnet diejenigen, die spontan helfen – etwa Landwirte mit schwerem Gerät – von der Politik regelmäßig im Stich gelassen werden. Wenn es brennt, sollen sie einspringen, aber wenn es um faire Rahmenbedingungen, Bürokratieabbau oder Wertschätzung geht, herrscht Schweigen.
Dieses Winterchaos ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines größeren Problems: Wir haben eine politische Führung, die die Realität im eigenen Land nicht mehr wahrnimmt oder nicht wahrnehmen will. Statt pragmatisch zu handeln, verliert man sich in Ankündigungen, Symbolpolitik und Selbstlob. Das Ergebnis sehen wir jetzt: Deutschland wirkt zunehmend handlungsunfähig.
Es reicht. Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf eine Verwaltung, die vorbereitet ist, Verantwortung übernimmt und Probleme löst – nicht nur darüber spricht.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Ahrend











































































































