Redigiert gedruckt von der 'Oberhessischen Presse' am 20.XII.2025 auf Seite 12:
BRIEF zu "Rundumschlag zum Abschied" beim BSW am 8.XII., "Kriegsgefahr" am 12.auf Seite 16, Leserbriefen zu "Sicherheitsinteressen...Nato" am 29.XI.und "Doppelte Standards...Mittelstreckenwaffen" am 13.
Scheinfriedliche Wirrnis
Zur Wehrpflicht berichtete am 12.hierzulande ein Oberbefehlshaber: "Alle (18jährigen)...müssen Auskunft geben über Gesundheit...,Fähigkeiten und Motiv...Aus diesen ~106.000...werden 30.000 für die Musterung ausgewählt. Davon werden knapp 10.000 pro Jahr eingezogen...zwischen 9 & 15 Monaten. Daraus bilden wir die aktiven Streitkräfte und eine aktive Reserve...", die er jederzeit einberufen könne.
Der hiesige zivile Oberbefehlshaber? Nein, der militärische Schwedens, das nach 2 Jahrhunderten Neutralität wegen russischer Überfälle auf die Ukraine der NATO beitrat.
Und jeder dauerhaft im Lande Lebende sei unterrichtet, Was er bei Gefahr zum Gemeinwohl bei zu tragen habe.
Aus Norwegen wurde neulich berichtet, die Zahl Freiwilliger für den Wehrdienst übersteige die der Stellen deutlich; auch, weil die Bewerber Können erwürben, das ihnen im Beruf nütze.
Hierzulande ist für 3 junge Parteien - links, rechts & linksrechts - und manche älteren Leserbriefschreiber ihre zeitgeschichtliche "Welt noch in Ordnung ...Das...lässt sich nur unter Ausblenden relevanter Informationen aufrecht halten". Und mit "doppelten Standards", ungleichen Maßstäben.
Laut dem neuen BSW-Vorsitzer ist die NATO-Erweiterung schuld am Krieg gegen die Ukraine. Konnte die russische Regierung, die bereits andere Länder überfallen hatte, nicht frei entscheiden, die Ukraine in Ruhe zu lassen? Jedoch räumten in den 1990er Jahren russische Präsidenten völkerrechtsgemäß ihren Nachbarn freien Bündnisentscheid ein.
Die Verhandlungen in Istanbul 2022 scheiterten an der russischen Forderung nach Einstimmigkeit bei Sicherheitsgarantien und eigenem Vetorecht bei deren Umsetzung; und am russischen Massaker in Butscha.
"Sicherheit in Europa kann es nicht gegen Russland geben". Wie? Sie ist nötig gegen dessen rechtsradikale Regierung. Europa braucht ein friedfertiges Russland. Ukrainer brauchen Sicherheit vor tödlichen Maßnahmen wie einstens sowjetrussischen: 1933 Holodomor, Mio. Tote durch gezieltes Steigern einer Hungersnot; 1943 Verfrachten Deutschsprachiger in die kasachische Steppe auf Leben & Tod. Heuer Sicherheit vor fremdländischen Überfällen, Zerstörung, Land- & Kindesraub & vor Russifizieren. Und ebenso die restlichen Krimtataren.
Alle 19 Länder, welche Russland in den letzten 100 Jahren überfallen habe, hält die Außenbeauftragte der EU für gefährdet. "Nie wieder ist jetzt":
Ulrich J. Heinz












































































































