Papst Franziskus will berechtigterweise eine Kirche der Armen verwirklichen. Und was macht Kölns Oberhirte Joachim Kardinal Meisner? Er häuft wie einst Kurfürst Friedrich der Weise sog. Reliquienschätze im Kölner Dom an: die Gebeine der Hl. Drei Könige, Blut vom Fast-Heiligen Papst Johannes Paul II. und DNA vom Femen-Protest. Wie nannte der große Reformator Martin Luther eine Reliquie? Ein tot Ding. Warum sorgt sich also Kardinal Meisner um die Blut-Reliquie des Wojtyla-Papstes, der unserem geliebten Prof. Dr. Hans Küng die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen hatte? Weil sie ihm am Ende gestohlen werden könnte, wie erst kürzlich aus einer kleinen Kirche in den Abruzzen? Kardinal Meisner sollte sich lieber um den Glauben seiner Kirche und seiner Schafe sorgen und deshalb alle seine Schätze zum Wohle der Armen verkaufen. Dann kann er getrost Jesus Christus nachfolgen!

Roland Klose, Bad Fredeburg

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