Barack Obama bombardiert Stellungen der IS(IS) im Nordirak und hat sich damit in der Tradition der Bush-Administrationen auf einen Dritten Irakkrieg eingelassen. Der Friedensnobelpreisträger Obama und sein US-Kriegsminister Chuck HAGEL vertrauen dabei auf den Bomben-HAGEL gegen die ISIS und überlegen allen Ernstes, diesen sogar auf syrisches Hoheitsgebiet auszuweiten. Damit wäre der Mittlere und Nahe Osten ein einziges hochexplosives Pulverfass. Obama ist nicht besser als sein Vorgänger George W. Bush. Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist Gewalt und Krieg nicht die erste Option und einzige Lösung. Oder wie es der österreichische Psychologe und Aphoristiker, Gerald Dunkl, einmal ausdrückte: "Der Terror der Anti-Terroristen fördert den Terror der Terroristen."

Und was Obama und Hagel im Irak und Syrien gewaltsam verfolgen, das wird Wladimir Putin früher oder später auch kriegerisch in der Ost-Ukraine versuchen durchzusetzen: Macht und Einfluss in einer wirtschaftlich interessanten Region. Und das 100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Roland Klose, Bad Fredeburg

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