Friedrich Merz (CDU) wollte 2004 den Kündigungsschutz für Arbeiter und Angestellte vollständig abschaffen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) will dagegen die Legislaturperiode im Deutschen Bundestag in Berlin von vier auf fünf Jahre erhöhen und damit den Kündigungsschutz für Bundestagsabgeordnete auf fünf Jahre ausweiten. Und dies nachdem die Diäten für Bundestagsabgeordnete gerade an die obersten Richterpensionen angepasst wurden und die Politik- und Politikerverdrossenheit in unserem Lande weiter zunimmt.

In meinen Augen das absolut falsche Signal zur unrechten Zeit in der Selbstbedienungsrepublik Deutschland, wo gerade die AfD, die Grünen und die Linken mehr direkte Demokratie und mehr Bürgerbeteiligung einfordern. Aber warum will Lammert eine fünfjährige Legislaturperiode im Reichstag? Um Kosten für Wahlkämpfe einzusparen? Nein, Kosten einsparen wäre auch im Sinne von Lean Management mit der Halbierung der Bundestagsabgeordneten im Reichstag möglich. Über die wahren Hintergründe schweigt Lammert. Aber bei einer fünfjährigen Legislaturperiode könnten mögliche Vorhaben der GroKo-Diktatur schneller und leichter am Volk vorbei umgesetzt werden, da wären: Deutsche Waffenlieferungen in Krisengebiete, Aufrüstung und Kriegseinsätze der Bundeswehr, Anschaffung von Kampfdrohnen, Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht, mehr Zuwanderung nach Deutschland, ESM-Bürgschaft für K(F)rankreich etc. Darum das Schweigen des Lammert?

Roland Klose, Bad Fredeburg

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:
  • Hinweis der Redaktion: Dies ist ein ungekürzter, unzensierter Originalleserbrief. Die Bürgerredaktion ist neutral. Verantwortlich für den Inhalt (auch der Kommentare) ist ausschließlich der Autor. Gedruckter Text ist farbig. Bewerten am Ende des Beitrags. INFO zum Autor, auch alle seine weiteren Artikel: klicken Sie bitte oben bei den Schlagwörtern den Namen des Autors. Ende des Hinweises.

Keine Kommentare