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Liebe Freunde und Bekannte

6. Sonntag in der Osterzeit 2026

Der Vater wird euch einen anderen Beistand senden

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Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes, Kap. 14, 15-21

In jener Zeit sprach Jesus: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.  Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.  Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.  Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.  An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.  Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Predigt

Die entscheidenden Worte des heutigen Evangeliums lauten: Ich werde euch einen Beistand schicken, den Geist der Wahrheit. Und das andere Wort: Ihr seid in mir und ich bin in Euch.

Es sind beides geheimnisvolle Aussagen Jesu. Doch wenn wir ein wenig darüber nachdenken, wird uns schon klar: Wenn der Geist nicht über die Jünger gekommen wäre, dann wären sie Feiglinge und Dummköpfe geblieben. Das waren sie nämlich bis zu Jesu Kreuzigung. Sie haben sich versteckt und ihn sitzen lassen. Vorher hatten sie dumme Fragen gestellt. Noch beim Abendmahl. Sie hatten ihm Treue versprochen und haben sich dennoch versteckt. Der Geist muss über sie gekommen sein, sonst gäbe es heute keine Christenheit.

Das noch tiefere Geheimnis des Christentums aber steckt in dem zweiten Gedanken. Wie der Vater in Christus ist und Christus im Vater, so sollen wir Menschen in Christus sein, und er will in uns sein. Dieses „In-Sein“ ist das eigentliche Geheimnis des Christentums. Wir sind zwar einerseits das Gegenüber zu Christus, wir sind seine Jünger, seine Anhänger, diejenigen, die sich bemühen, hinter ihm herzugehen. Aber andererseits sind wir durch die Taufe in ihm und er in uns. Das kann sich zeigen, wenn wir beim Beten nicht nur nach oben und vorne schauen, sondern nach Innen, in die Tiefe unsers Herzens. Wir können beim Beten zum Herrn tief in uns, in unser Herz hineinschauen. Wir können beim Beten in in unserem tiefsten Inneren suchen. Er will in uns wohnen, gegenwärtig sein. Wir können ihn fragen: Herr bist Du in mir? Finde ich Dich auf dem Grund meines Herzens? Hier will der Herr wohnen. Wir sollen ihn dort suchen.

Freilich gehört dann auch noch das dazu, was Jesus am Anfang des heutigen Evangeliums gesagt hat: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Vielleicht denken wir beim Wort „Gebote“ gleich an das, was wir als Kinder gelernt haben: Du sollst nicht stehlen, nicht lügen, nicht fluchen, nicht die Ehe brechen. So richtig diese Gebote auch für uns sind, für Jesus steht am Anfang das Gebot: Liebet einander wie ich euch geliebt habe.

Wir gehen auf Pfingsten zu, daher sollten wir in diesen Wochen viel über den heiligen Geist nachdenken. Den heiligen Geist kann man sich nicht vorstellen. Tauben und Feuerzungen vom Himmel sind nur der Versuch, sich etwas vorzustellen. Aber die Wirkungen des Heiligen Geistes kann man sehr wohl sehen, wenn man die Augen öffnet. Zunächst wurden aus den feigen, törichten Aposteln mutige Zeugen. Jeder Psychologe und Soziologe hätte das wohl für unmöglich gehalten. Dann gab es unzählige Märtyrer im römischen Reich. Waren die Märtyrer nur dumme Fanatiker wie auch heute manche Menschen in verschiedenen Religionen? Dann gab es unzählige Christen, die die sozialen Notstände gesehen und die Not bekämpft haben. Dann gab es unzählige Denker, die aufgrund des Evangeliums Kultur geschaffen haben. Dann springt der Funke des Glaubens auch heute gerade in Afrika auf viele Nichtchristen über. Und in Europa suchen junge Menschen nach Glauben und lassen sich taufen. Mit dem Christentum sieht es nicht so schlecht aus wie man manchmal meint. Auch haben die 133 Kardinäle vor genau einem Jahr in nur vier Wahlgängen offenbar den richtigen gewählt. Wer die Augen aufmacht, kann das Wirken des Heiligen Geistes wahrnehmen. Aber dazu muss man selber denken und die Augen aufmachen. Beides ist auch heute nicht so einfach. Amen

Aus der Apostelgeschichte, Kap. 8, 5-8, 14-17

 Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündete dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat.  Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt.  So herrschte große Freude in jener Stadt. Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin.  Diese zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen.  Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur getauft auf den Namen Jesu, des Herrn.  Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist. 

Fürbitten

Herr Jesus Christus, segne Papst Leo, der heute vor einem Jahr zum Papst gewählt wurde. Gib ihm deinen heiligen Geist, damit er die Kirche in Deinem Sinne leiten kann. Christus höre uns

Herr Jesus Christus, schenke den Mächtigen dieser Erde die Gnade, ihre Verantwortung vor Dir und der ganzen Menschheit zu erkennen und ernst zu nehmen. Christus höre uns

Herr Jesus Christus, schau auf die Menschen, die heute und morgen Hunger haben werden. Gib allen, die genügend zu essen haben, die Erkenntnis, dass sie beitragen müssen, den Hunger in der Welt zu überwinden. Christus höre uns

Herr Jesus Christus, wir bitten dich für die Kinder und Jugendlichen, schütze sie vor allen, die sie verführen wollen. Christus höre uns.

Eberhard von Gemmingen

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