MyEnteignung
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Es ist der 16. Dezember 1944. Wir werden die Treppe runter in den Keller getragen. Meine Mutter, noch in einer Art "Geburtsstarre" hinter mir. Aussig, im Sudetenland, wird das erste und letzte mal bombardiert.
Das Patrizier Haus meines Großvaters über dem Keller, am Materniplatz zwischen Oper und Marktplatz, wird beschädigt. Nach dem Krieg wird es für das neue Rathaus von "Usti nad la bem" abgerissen.
Ein halbes Jahr nach den Bomben, wird die ganze Familie "abgerissen".
Der Großvater verhungert oder erfriert in Coswig,
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Zur Zeit will jeder die "Landshut" retten. Die gammelt in Brasilien vor sich hin.
Mein persönliches Schicksal ist direkt mit der Landshut verbunden. Die hat mich mein Studium und meine Rente gekostet.
Ich gammle in München vor mich hin.
Wenn jemand die Landshut rettet, soll er gefälligst auch mich retten.
Michael Maresch
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Weil ich geschrieben hatte, dass, wenn man die vor sich hin gammelnde „Landshut“ aus Brasilien rettet, auch mich in München retten sollte, haben mich viele Fragen erreicht, wie ich denn so etwas sagen könnte.
Hier also die ganze Geschichte, so gut ich sie, nach 40 Jahren, erinnere:
Die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, waren geprägt vom Terror der roten Armee Fraktion (RAF) Der richtete sich in erster Linie gegen amerikanische Einrichtungen und „mächtige“ Menschen.
Die RAF ging nach einem Schema
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Um die Schulden aus der Nummernschild Pleite zahlen zu können, habe ich mich selbstständig gemacht.
Ich verkaufe und baue Alarmanlagen. Ziemlich erfolgreich.
Eines Tages soll ich einer Disko in Alt Schwabing ein Angebot machen. Der Besitzer der Disco erzählt mir sein Leid. Zwar ist die Disko riesig, aber der Eingang in der Occamstraße ist winzig. Da ist Werbung beinahe unmöglich.
Ich schlage ihm vor, einen Bewegungsmelder auf den Gehweg zu richten und jedes mal, wenn jemand vorbei geht, 5000 Watt
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Lernen Sie meinen Bruder kennen. Wenn sie am Ende dieses Berichts sind, wird es ihn nicht mehr geben.
Mein Bruder Klaus hat das Zeug das ich mir immer so eingebildet habe, produziert. Mit dem Lichtschalter hat er richtig viel Geld gemacht.
Da läßt sich seine Schwiegermutter scheiden und, weil sie die Erbin vom einem Hotel am Tegernsee war und bei ihrer Ehe 1 Million Mark mitgebracht hat, kriegt sie die wieder ausgezahlt. Also sucht sie sich einen neuen Liebhaber und
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Ende der 80er Jahre kamen die ersten Geldautomaten.
Die Stadtsparkasse Augsburg wollte in einem Pilotprojekt ihren Automaten in das Foyer stellen und schrieb ein zur Öffnung der Foyertüre geeignetes Zugangskontrollsystem als Wettbewerb aus.
Diesen Wettbewerb hat mein Bruder Klaus gewonnen.
Ich erspare Ihnen die Einzelheiten dieses Erfolgsgeschäftes. Wir waren, aus eigener Kraft zum Marktführer des Nischenmarktes "Zugang zum Geldautomatenfoyer" geworden.
Einer unserer Hauptkunden war die Firma Siemens.
So lag es nahe, dass, als wir einen vollständig neuartigen Magnet- und Chipkartenleser
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Herbert Rhiel - Heyse füllte eine ganze Seite 3 der SZ mit mir und die Siemens Geschichte (MySiemens Teil 1) und ein Sturm brach los.
Plötzlich saß ich neben dem damaligen Verkehrsminister Wissmann und dem SPD Fraktionsvorsitzendem Scharping in "Talk im Turm".
Da gäbe es viel zu erzählen über gebrochene Ministerversprechen und "Popduschen". Wichtig aber war eine Frage des Moderators was ich denn glaubte, was Siemens von mir gewollt habe. Ich antwortete nämlich vor 3 Millionen Zusehern: "Die wollten mich betrügen!"
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Wenn Sie heute nach meinem Namen googeln, finden Sie 2008.
Mit meinem Zugangskontrollsystem Miniter für Geldautomaten Foyers, war, so die Überlegung, das Problem mit den Raucherlokalen zu aller Zufriedenheit einfach technisch zu lösen: Der Rauchergast erhielt eine Karte mit der er in seine Kneipe kam. Versehentliches Mitrauchen von Nichtrauchern war so ausgeschlossen. Die meisten Kneipen wären Nichtraucherlokale geworden, weil die Zugangskontrolle teuer ist und zumindest auf den Preis umgelegt werden muss.
Ich habe 25 Kneipen in Bayern so ausgerüstet und
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Schon 1998 gab es Verbrecher, die sich die Daten der EC Karte an der Zugangskontrolle abgriffen, die die Geheimzahl Eingabe filmten und damit betrügerisch, meist im Ausland, Geld abhoben. Der Fachausdruck für dieses Verbrechen ist "Skimming".
Weil der Spiegel über solch einen Vorfall bei der Noris Bank berichtet hatte, habe ich alle Hersteller von Zugangskontrollen schon 1998 angeschrieben und sie gebeten "skimming gefährdete" Zugangskontrollen vom Markt zu nehmen.
Das Ergebnis war eine Millionenklage dieser Unternehmen gegen mich auf Unterlassung der










































































































