Berliner Morgenpost vom 14.06.2013, Leserbriefseite, Titel "Der Säkularisierungsprozess hat die Türkei erreicht"
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen ihre Macht diktatorisch auszubauen.
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AZ vom 14.06.2013, Seite 5, Titel "Wie 1968"
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen ihre Macht diktatorisch auszubauen.
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen ihre Macht diktatorisch auszubauen.
Irgendwie erinnern mich die Vorfälle am Taksimplatz weniger an Stuttgart 21, sondern mehr an 1968: Wir begehrten damals gegen die nationalsozialistische Durchwachsung Deutschlands auf, durchaus erfolgreich wie ich meine, dort will man die laizistische Demokratie ohne die alten Zöpfe. Wenn Erdogan auf diese Bewegung weiter prügelt, wird er, außer einer Radikalisierung (siehe Bader-Meinhoff) nichts erreichen: ich erinnere mich noch sehr gerne an die Wasserwerfer in der Schellingstraße in München bei der Bildzeitung. Die haben nur bewirkt, dass es kein Zurück mehr gab.
Willkommen also, türkisches Volk, im Kreis der Bürger. Es wird ein langer, auch schmerzhafter Weg.
Michael Maresch
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AZ vom 14.06.2013, Seite 5, Titel "Wie 1968"
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen ihre Macht diktatorisch auszubauen.
Irgendwie (die AZ: Mich erinnern) erinnern mich die Vorfälle am Taksimplatz weniger an Stuttgart 21, sondern mehr an 1968: Wir begehrten damals gegen die nationalsozialistische Durchwachsung Deutschlands auf, durchaus erfolgreich wie ich meine, dort will man die laizistische Demokratie ohne die alten Zöpfe. Wenn Erdogan auf diese Bewegung weiter prügelt, wird er, außer einer Radikalisierung (siehe Bader-Meinhoff) nichts erreichen: ich erinnere mich noch sehr gerne an die Wasserwerfer in der Schellingstraße in München bei der Bildzeitung. Die haben nur bewirkt, dass es kein Zurück mehr gab.
Willkommen also, türkisches Volk, im Kreis der Bürger. Es wird ein langer, auch schmerzhafter Weg.
Michael Maresch
TAZ Berlin vom 15.06.2013, Leserbriefseite, Titel: "Erinnert an 68"
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen, ihre Macht diktatorisch auszubauen. Irgendwie erinnern mich die Vorfälle am Taksimplatz weniger an Stuttgart 21, sondern mehr an 1968: Wir begehrten damals gegen die nationalsozialistische Durchwachsung Deutschlands auf, durchaus erfolgreich wie ich meine, dort will man die laizistische Demokratie ohne die alten Zöpfe. Wenn Erdogan auf diese Bewegung weiterprügelt, wird er, außer einer Radikalisierung (siehe Baader-Meinhof) nichts erreichen: Ich erinnere mich noch sehr gerne an die Wasserwerfer in der Schellingstraße in München bei der Bild-Zeitung. Die haben nur bewirkt, dass es kein Zurück mehr gab.
MICHAEL MARESCH, München
TAZ Berlin vom 15.06.2013, Leserbriefseite, Titel: "Erinnert an 68"
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Der Säkularisierungsprozess in den muslimischen Ländern hat die Türkei erreicht. Die Gebildeten und die Jungen sind all die Rattenfänger leid, die den Glauben dazu missbrauchen, ihre Macht diktatorisch auszubauen. Irgendwie erinnern mich die Vorfälle am Taksimplatz weniger an Stuttgart 21, sondern mehr an 1968: Wir begehrten damals gegen die nationalsozialistische Durchwachsung Deutschlands auf, durchaus erfolgreich wie ich meine, dort will man die laizistische Demokratie ohne die alten Zöpfe. Wenn Erdogan auf diese Bewegung weiterprügelt, wird er, außer einer Radikalisierung (siehe Baader-Meinhof) nichts erreichen: Ich erinnere mich noch sehr gerne an die Wasserwerfer in der Schellingstraße in München bei der Bild-Zeitung. Die haben nur bewirkt, dass es kein Zurück mehr gab.
MICHAEL MARESCH, München
