
AZ, Berliner Kurier und Hamburger Morgenpost vom 09.02.2018 laut genios.de.
Was soll man zur Chefin sagen. Sie ist so schwach wie nie: vom Volk und der FDP abgewatscht, von CSU und SPD aller wichtiger Ministerien beraubt, hat sie es grade mal geschafft das Kanzleramt zu verteidigen. Schon rumort es am rechten Flügel der CSU.
Ergebnis: noch nicht im Amt, ist sie schon eine lahme Ente ohne wirkliche Hausmacht, innen- aussen- und finanzpolitisch von Personen abhängig, die ihr nicht unbedingt wohl gesonnen sind. So ist sie nur noch anscheinend Kanzlerin und dieser Schein trügt.
Der designierte Innen- und Heimatminister Horst Seehofer ist mehr noch als die Kanzlerin angeschlagen. Vom Volk mehr als sie abgewatscht, von Herrn Söder seines Ministerpräsidenten Sessels beraubt, gesundheitlich offensichtlich eh nicht besonders gut drauf, will er den starken Mann mimen. Er, der stets „hü“ gesagt hat und „hot“ meinte. Das ist, als würde der Esel von Sancho Pansa die Windmühle bekämpfen wollen. Warum er sich das antut, statt sich zu seiner Modelleisenbahn zurückzuziehen und Herrn Hermann nach Berlin zu schicken? Er überschätzt sich wohl wie zu allen Zeiten.
Bleibt Sancho Pansa selbst: der Ersatzritter von der traurigen Gestalt Martin Schulz. Der ist so offensichtlich gescheitert, da erübrigt sich jeder Buchstabe. Nie hat sich ein Politiker selbst mehr abgeschossen wie dieser Wendehals.
Fazit:
Goldene Zeiten für die Windmühlen dieser Welt.
Michael Maresch
Bürgerredaktion.de
