Nachdem ich gestern, zum zweiten mal innerhalb von 14 Tagen, nur mit einer Notbremsung verhindern konnte, dass ich ein Kind überfahre, fordere ich den Stadtrat auf, München zur Pokemon freien Zone zu erklären und das gegenüber dem Hersteller durchzusetzen.

 

Weil ich vermute, dass das Problem auch in allen anderen Städten Deutschlands existiert, gilt dieser Aufruf allen Stadträten Deutschlands.

 

Das Pokemon Spiel ist eine digitale und gleichzeitig reale Sondernutzung des öffentlichen Raumes, die untersagt werden muss oder wenigstens mit vorgeschriebenen Schutzhelm auf Parkanlagen beschränkt werden muss, weil es die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gefährdet.

 

Es ist eine gewebemäßig, mit dem niederen Beweggrund Mammon, betriebene Aushöhlung bzw. Außerkraftsetzung des Paragraphen 1 der Straßenverkehrsordnung (STVO): 

 

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Müssen wirklich erst Menschen sterben?

Dies ist eine öffentliche Aufforderung. Sollte es irgendjemand das nächste mal nicht gelingen, rechtzeitig zu bremsen und er/sie kommt vor Gericht, wird die jeweilige Stadt, sollte sie nicht auf diesen Brief reagiert haben, mit schuld sein.

 

Michael Maresch


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