Nur wenn jeder Mensch, vollständig unabhängig von Alter, Geschlecht, Glauben oder Gesundheitszustand, die Möglichkeit hat sich einen politischen Vertreter zu wählen, kann ein Parlament ein echter Spiegel der demokratischen Gesellschaft sein.
Wenn Frau Schwesig also den Kindern Wahlstimmen, die die Eltern ausüben, geben will, geht sie in die richtige Richtung, aber mit zu kurzen Schritten.
Den "Jeder", heißt JEDER. Nicht nur die Kinder.
Wahlstimmen brauchen dringend auch die anderen Bürger, die aus Alters-, Gesundheits- oder allen sonstigen Gründen nicht an einer Wahl teilnehmen können.
Wird das Wahlrecht nicht so verändert, dass Jeder ein Stimme hat, wird es noch ungerechter, als es eh schon ist.
Ein Herz und eine Stimme für Kinder, Frau Schwesig? Ja! Gerne!
Aber bitte dann auch ein Herz und eine Stimme für Alte, Kranke, Demente, Irre und Komatöse!
Wenn schon, Frau Schwesig, dann denn schon!!
Michael Maresch
