Ob der heilige Krieg im Iran oder in Marseille wütet: es regieren die Idioten. Gott scheint austauschbar zu sein.
Sicher, der Dschihad und die Hooligan Szene unterscheiden sich, vor allem in ihrem, durch sie verbreiteten, Angstpotential. Aber sie treffen sich eben auch, sind verwechselbar, in ihrem Fanatismus. Von "mal eben Tottrampeln" zu "gezielter Rübe ab" ist ein kurzer Weg. Und niemand weiß wie weit die Hooligans gehen würden, würden sie nicht gewalttätig von der Polizei eingedämmt.
Bei den "heiligen Kriegern" des Fußballs gelingt das immerhin.
Es sollte also, mittelfristig, auch gelingen, die "Hooligans" des Islam unter polizeiliche Kontrolle zu bekommen.
Das sind, in beiden Fällen, einfach nur gewalttätige Verbrecher. Gegen solche führt man keinen "Krieg". Denen haut man auf die Mütze und sperrt sie ein.
Denn mengenmäßig, meine ich, unterscheiden sich die Idioten dieser Welt in keinem Staat und in keinem Glauben: sie sind überall eine beinahe verschwindend kleine Minderheit.
Ein paar Doofe eben.
Michael Maresch
