Nürnberger Nachrichten vom 24.03.2014, laut genios.de. Mehr Info nicht bekannt
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Berliner Kurier vom 17.03.2014 laut Genios.de. Mehr INFO nicht bekannt.
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Das Zeitungssterben ist ja kein spezifisch münchnerisches Problem.
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Berliner Kurier vom 17.03.2014 laut Genios.de. Mehr INFO nicht bekannt.
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Das Zeitungssterben ist ja kein spezifisch münchnerisches Problem.
Das Problem besteht darin, dass, wenn ich meiner Tochter einen Fernseher für ihr Zimmer anbiete, sie ehrlich erstaunt ist und antwortet "Ich habe doch einen Computer!". Dass sie auf unseren Zeitungen nur malt, statt sie zu lesen: Alle Information kommt aus dem Computer.
Nun müßte man annehmen, dass, wenn es schon kein Fernsehen und keine Zeitungen mehr braucht, es beiden Informationssparten an den Kragen geht. Das ist nicht so.
Die überflüssige Fernsehlandschaft wird mit vollständig überzogenen Zwangssteuern, die sie "Gebühren" nennen, subventioniert. Die Zeitungen aber läßt man sterben.
Es wird Zeit, die "Rundfunk- und Fernsehgebühren" umzubenennen in "Informationsvielfaltsgebühren" und sie auch für die Erhaltung der Zeitungen einzusetzen. Denn dort wird, anders als im Internet, aber ähnlich wie im Fernsehen, ausschließlich verantwortete Meinung veröffentlicht.
Und dafür brauchen wir das Fernsehen, aber, genauso wichtig, jede Zeitung. Gerade wegen dem Internet.
Das Aus der Abendzeitung aber brauchen wir schon gar nicht.
Wer das als Politiker geschehen läßt, ist tatsächlich Schimmerlos. Soll heißen: ohne Schimmer.
Ich rufe daher alle Politiker auf, den Überschuss aus den Fernsehgebühren in eine Stiftung zum Erhalt der Pressevielfalt einzubringen!
Rettet die AZ!
Michael Maresch
