Die Demonstranten am Münchner Rindermarkt setzen meines Erachtens das falsche Signal. Sie klagen, dass sie Zuhause gepeinigt, verfolgt, entrechtet werden. Ja sie haben Angst um ihr Leben. Es ist aber das absolut falsche Signal an das selbstgewählte Gastland, sich mit Gewaltakten wie Hungerstreik oder Sonstigem, irgendwelche Rechte zu erzwingen. Immerhin werden sie bei uns nicht verfolgt oder des Lebens bedroht, bekommen ein Dach über dem Kopf und zu Essen und zu Trinken. Wenn es in den Asylantenheimen zu solch drastischen Mißverhältnissen kommt, dann hat es sicherlich auch noch andere Gründe.
Ich kann mich persönlich noch an Asylantenunterkünfte in absoluter Nähe erinnern. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass dort hingebrachte, gute Waren damals nicht angenommen wurden. Im Gegenteil die Wäsche, Möbelstücke oder andere gute Gebrauchsgegenstände wurden zertrümmert und ins Freie geworfen. Fragte man dann nach, so wollten diese Herrschaften damals nur neue Waren und Geld haben. Bei allem Verständnis, so geht´s ja dann auch wieder nicht!
Hinzu kommt, dass durch das mutwillige Verhalten der Flüchtlinge eine Menge Kosten entstehen, Kosten, die letztlich wir Steuerzahler über viele Umwege aufzubringen haben. Rechnet man die Notversorgungs-, Pflege-, und Arztkosten, so ist das nicht mehr mit ruhigem Gewissen in unserem Land zu akzeptieren. Wird doch bei vielen Bürgern unseres Landes der dicke Rotstift am laufenden Band angesetzt, für die Westrentner blieben nur einige Cent von der ominösen "Rentenerhöhung" übrig. Für die Flüchtlinge wirft man das Geld mit vollen Händen hinaus. Deutschland wird von vielen als eine Art "Mutter Theresa" betrachtet, dass das Geld aber aufgebracht werden muss, das für diese Menschen ausgegeben wird und werden muss, wird nicht betrachtet. Es ist in den Augen der Flüchtlinge scheinbar eine absolute Selbstverständlichkeit, dass das vermeintlich reiche Deutschland für alles aufzukommen hat.
Selbstverständlich ist es etwas nachvollziehbar, wenn sich diese Menschen versuchen zu helfen, aber nur auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ist nicht mehr grenzenlos einsehbar! Deutschland ist keine Zauberkiste, aus der man das Geld nur noch zu scheffeln braucht.
Auch in unserem Staat gibt es sichtbare und verschämte Armut, die Kassen der Sozialeinrichtungen sind knapp, auch unsere Menschen müssen mit diesem Zustand klar kommen. Es sind aber zum Unterschied der Fremd-Asylanten unsere eigenen Landsleute. Es sind unsere Landsleute die ihr Leben lang gearbeitet und in die Sozialkassen einbezahlt haben. Die Armut, ganz besonders die Altersarmut nimmt bei uns auf Grund der veränderten Arbeitsbedingungen ebenfalls rasend schnell zu.
Zum einfachen Vergleich:
Was sollen diesem Personenkreis gegenüber alle unsere Hochwassergeschädigten sagen, die vor dem absoluten "Nichts" ihrer gesamten Habe oder der komplett verlorenen Existenz stehen? Ich meine, dass diese Menschen ein noch höheres Recht auf ein würdiges Weiterleben haben! Diese Hochwassergeschädigten haben das Dringlichere Recht auf Hilfe.
Alois Sepp
Das absolut falsche Signal
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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