Es ist im Grunde genommen eine traurige Sache, dass der Polit-Tourismus in die Hochwasserschaden-Gebiete so gepflegt wird. Alles was die Politiker fertig bringen sind salbungsvolle Worte und scheinheiliges Händeschütteln. Noch trauriger ist die Tatsache, dass für die Rettung maroder Banken und Staaten wesentlich mehr Geld zur Verfügung gestellt wurde, als für die unverschuldet durch Hochwasser zu Schaden gekommenen Menschen in ganz Deutschland. Da wird von der Bundesregierung soweit ich informiert bin ein lächerlicher Betrag von 100 Millionen Euro frei gegeben. In Bayern hat die Staatsregierung 150 Millionen bereitgestellt.

Eines ist in meinen Augen mehr als sicher, dass bei all den Polit-Touristen aus Bund und Land die vorgezogene Wahlkampf-Show willkommen ist. Alles andere sind scheinheilige Worthülsen, mit denen kann den Geschädigten nicht geholfen werden.

Alois Sepp

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare