Mich erzürnt immer wieder, wenn man gezwungen ist, Pfandflaschen abzugeben. Wenn man gezwungen ist Pfandflaschen loszuwerden und nicht weiß, woher sie stammen. Ein schönes Vermächtnis der Grünen und ihres damaligen Umweltministers, Jürgen Trittin. Hat man die Flaschen schon etwas länger daheim, weil man kein "Schnellsäufer" ist oder man nicht schnell genug dazu kommt, dieses leidige Geraffel loszuwerden, hat man häufig großes Pech. Pech deshalb, weil es möglicherweise den Laden gar nicht mehr gibt, oder weil dieser Laden sein Sortiment umstellte, oder der saudumme Automat die Flaschen nicht akzeptiert. Das für diese Flaschen ausgegebene Pfand wird einerseits dem Verkaufsladen als Geschenk und finanzielles Zubrot gegeben, andererseits aber dem Abfall zugeführt, obwohl man es gar nicht so wollte.
Wenn schon gesetzmäßig Flaschenpfand, oder Pfandsystem verordnet wurde, warum dann nicht einheitlich und verbindlich für jeden Saftladen. Jeder einzelne Laden sollte verpflichtet sein, jede Pfandflasche zurücknehmen zu müssen. Dies störte damals bei Einführung des Systems weder Herrn Trittin, noch viel weniger heute Herrn Altmaier. Hier könnte sich Peter Altmaier echt einbringen zum Wohle des Volkes und dem vorgegaukelten Amtseid der Politiker entsprechend hervortun.
Das wäre doch was Herr Altmaier, wenn Sie schon sonst mit allem anderen scheitern! Alles was Sie bisher in die Hand nahmen oder nehmen wollten, scheiterte doch kläglich. Jetzt sind Sie aber nicht der Grünen-Fraktion angehörend, sondern der Merkel-Gemeinde!
Alois Sepp
Erbe der Grünen, Geschäft mit dem Pfandsystem
- Details
- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
- Zugriffe: 4120