Wie in den Nachrichten zu vernehmen war, möchte jetzt plötzlich unser Ministerpräsident Horst Seehofer durch Amigo-Verbote im bayerischen Landtag die Notbremse ziehen um die letzten Monate vor den Landtagswahlen seine CSU über den Teich zu retten. Wir Bürger dürfen getrost annehmen, dass er selbst wie seine Vorgänger von den Familienbeschäftigungen seiner Parteimitglieder auf Minister- und Abgeordnetenebene wussten und es tolerierten. Horst Seehofer will seinen Laden retten, will das bereits tief gesunkene Schiff der "CSU-Abzocker" wieder heben, glaubt wenigstens daran.

Hoffentlich hat der Wähler kein so kurzes Gedächtnis, dass er die Machenschaften und Selbstbedienungsmetalitäten der bayerischen Abgeordneten bis zum Wahltag vergisst. 0,25 Prozent ist Pflicht, liebe Wähler in Bayern. Da kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass plötzlich so mancher Abgeordnete das aus der Staatskasse für seine Familienbeschäftigten abgezweigte Geld wieder zurück gibt oder großartig irgendwohin spendet. Das käme ja fast einer Selbstanzeige wie bei den Steuerhinterziehern gleich. Da kann man den Gedanken nicht loswerden, dass die Abzockertruppe nach "Straffreiheit" streben. Das wäre ja fast wie ein finanzieller "Ablass" um sich rein zu waschen.
So gehts dann doch nicht liebe Abgeordnete, so gehts dann doch nicht liebe CSU-ler.

Alois Sepp

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