... soll die Strompreis-Bremse gezogen werden? In den Rundfunknachrichten ist nur die Rede davon, dass Umweltminister Peter Altmaier die Ökostrom-Umlage einfrieren will. Nach zwei Jahren soll diese Umlage laut AZ-Bericht jährlich maximal 2,5 Prozent steigen dürfen. Schlaumeier Altmaier kommt jetzt schon drauf, dass die Belastungsgrenze erreicht sei. Laut Bericht der AZ auf Seite 1 zieht ausgerechnet "Merkel die Strompreis-Bremse". Alles nur Showtime und Wahlkampfgetöse der CDU! Ich glaube nicht im Geringsten, dass ausgerechnet Frau Merkel, wie auch Herr Altmaier in ihrem Inneren wirklich an die Bürger und Stromkunden denken, sondern nur an die eigenen Pfründe und Wahlprozente!

Es ist jedoch nicht bekannt, wie lange dieses Schauspiel über diese Zusatzsteuer mit den Kunden getrieben wird? Wahrscheinlich sind unsere Strategen diesmal in der Wortwahl etwas schlauer als damals mit Einführung des Soli-Zuschlags, oder der Öko-Zulage. Diese beiden Zusatzsteuern wurden ursprünglich zumindest nach Bekanntmachungen befristet eingeführt. Alles Lüge, wie es sich heute nach vielen Jahren immer noch bewahrheitet.

Es wird immer davon gesprochen, dass der Netzausbau Geld kostet, die Stromriesen und Energieerzeuger kostenmäßig unterstützt werden müssen, der Verbraucher hierfür einen massiven Investitionsbetrag entrichten müsse. Das ist richtig, dass der Ausbau und die Neuerrichtung zunächst Geld kosten, was aber ist mit den eigentlichen Stromerzeugerkosten? Diese kosten den Energieriesen ansonsten nichts, denn den Wind gibt es immer noch kostenlos durch unsere Natur! Es fallen mit Ausnahme der Errichtungskosten den Energieerzeugern keine Erzeugungskosten zur Last, wie bei einem herkömmlichen Kraftwerk, oder gar bei den Atomkraftwerken.

Mit welcher Begründung und Berechtigung also diese Zusatzbelastungen beim kleinen Verbraucher? Diese Frage darf berechtigt gestellt werden.

Alois Sepp

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