Ja, dem CSU-Chef in Bayern fällt nichts Besseres ein, als wieder einmal die Autofahrer abzuzocken. Nach Pressemeldungen will er unbedingt die PKW-Maut durchsetzen. Es wird unter fadenscheinigen Ausreden angeführt, dass es nicht einzusehen ist, dass die ausländischen Autofahrer bei uns in Deutschland keine Maut bezahlen brauchen, wir aber im Gegenzug in fast allen anderen Nachbarländern mit einer Mautgebühr zur Kasse gebeten werden. Eine dümmere Ausrede gibt es nicht!! Verehrter Ministerpräsident, Sie wollten doch bei den nächsten Wahlen in Bayern gewinnen? Reicht Ihnen Ihr Ruhegehalt bereits? Oder soll die CSU ruhig noch weiter absinken in Bayern? Dann machen Sie ruhig weiter mit Ihrer bürgerfeindlichen Politik!

Es wäre eine gerechte Sache, wenn schon eine PKW-Maut in Deutschland eingeführt werden sollte, dass im Gegenzug dafür für die deutschen Autofahrer die Kfz-Steuer um den Betrag der Mautgebühr entfiele. Die deutschen Autofahrer zahlen im Jahr meines Wissens fast 53 Milliarden Euro Kfz-abhängige Steuern, davon werden etwa 17 Milliarden für den Straßenunterhalt verwendet.
Wo geht bitteschön unser gesamtes Geld hin? Diese Frage sei wirklich erlaubt und berechtigt,
werte Politiker! Die öffentliche Hand stopft mit dem Rest des gesparten Geldes nur andere Haushaltslöcher. Dies ist unsinnig, nicht gerecht und autofahrerfeindlich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilte zwar der neuerlichen Debatte um die Einführung der PKW-Maut eine Absage. Es darf aber zu 100 Prozent angenommen werden, dass diese Meinung nach der Bundestagswahl keinen Pfifferling mehr an Wert hat, die PKW-Maut auch von der Kanzlerin (sollte sie nochmal ans Ruder kommen!) befürwortet und mit eingeführt wird. Wetten dass ....? 

Alois Sepp


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