
Jetzt ist es geschafft, auch in Deutschland. Unsere Kanzlerin machte es durch Aufhebung des Fraktionszwanges bei der Abstimmung möglich: Die EHE für Alle.
Wir können sicher sein, dass von den Fernsehsendern jetzt in aller Öffentlichkeit die schwulen und lesbischen Moderatoren/innen ihr Zusammenleben und ihre Hochzeit auch ausgestrahlt werden. Die Schwulen- und Lesbenbewegung begrenzt sich natürlich nicht nur auf diesen Bereich. Dadurch kann ein Loch in der Berichterstattung ebenso ausgefüllt werden. Zu meiner Überraschung hörte ich in der Berichterstattung, dass die Software in den Standesämtern vermutlich noch etwa ein Jahr benötigt, um gleichgeschlechtliche Verehelichungen zu erkennen. Es hört sich so an, als ob unsere Standesbeamten nicht mal mehr schreiben könnten. Seit wann unterschreibt der Computer eine Heiratsurkunde?
Das ist wohl auch der Witz des Jahres 2017.
Alois Sepp