AZ vom 05.12.2012, Seite 21, Haupttitel "Unbehagen über Justiz", Titel " Fatale Ähnlichkeiten"
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Zurzeit beschäftigen sich die Pressenachrichten wieder mit einem sehr misteriösen Fall, dem Fall Gustl Mollath!
Wenn man den Bericht von Frau Angela Böhm in der AZ liest, da kommen einem schon berechtigte Zweifel über unser Justiz-System auf. Es wird mehr als deutlich, dass das Kapital und Kapitalbesitzende das Recht jederzeit verbiegen und auf ihre Seite bringen können.
Die heutige Gesellschaft braucht sich nicht damit rühmen, ein besseres justiziares System zu haben, als damals in der DDR oder noch früher im Dritten Reich. Gewisse Ähnlichkeiten sind schon vorhanden.

Da kann uns Normalbürgern eigentlich nur ein gewisses Unbehagen beschleichen, auch wenn man in keine Machenschaften verwickelt ist. Alleine schon der Verdacht, dass man etwas Wissen preisgeben könnte, wird als stichhaltiger Grund verwendet um eingekerkert zu werden. Traurig genug!

Alois Sepp




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