Bringt dieser Zusatzschmuck an den Beinen der Verurteilten etwas Sinnvolles?

 

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will Stalkern künftig elektronische Fußfesseln anlegen lassen. Damit sollen Opfer vor Wiederholungstätern besser geschützt werden, sagte Bausback der "Bild"-Zeitung. Der Vorstoß soll bei der Justizministerkonferenz im Juni besprochen werden, kündigte der Politiker an. Deshalb fordere ich die elektronische Fußfessel für verurteilte Stalker, von denen weiterhin Stalking-Gefahr ausgeht." Dasselbe gelte für Menschen, die wiederholt und schwer gegen gerichtliche Kontaktverbote nach dem Gewaltschutzgesetz verstoßen.

--- so ist u.A. den Medienberichten zu entnehmen

Die theoretischen Vorgaben sind recht und schön, aber wer verfolgt den ganzen Plunder? Ich stelle mir vor, dass bei ca. 22.000 Anzeigen im Jahr sicherlich eine beträchtliche Summe an Verurteilungen mit "Fußfesseln" ausgesprochen werden. Wer und wie überwacht man die Träger dieser Fußfesseln? Es dürfte jedem klar sein, dass hierfür entsprechendes Personal und Einrichtungen technischer Art notwendig sind. All diesen Plunder dürfen wir Steuerzahler wieder aufbringen. Dies ist in unserem Staat schön langsam eine Schraube ohne Ende!

 

Alois Sepp


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare