Bei dieser unausgegorenen “Elektromobilität” haben Wohnungseigentümer und Mieter das Nachsehen.

Das unüberlegte Verbot von Dieselfahrzeugen beschäftigt die Dieselfahrer seit Wochen. Doch wer auf Elektromobilität umsteigen möchte, sieht sich schnell mit Problemen konfrontiert. Ladestationen gibt es viel zu wenige. Steckdosen direkt am Haus werden mittelfristig benötigt, „doch die Verlierer dieses ökologischen Wahnsinns sind vor allem die Mieter. Ihnen sind die Hände gebunden, wenn es darum geht, ihren Stellplatz oder ihre Garage entsprechend aufzurüsten“.
Hausbesitzer haben jederzeit die Möglichkeit, einen entsprechnden Elektroanschluss an ihrer Immobilie zu installieren. Bei Wohnungseigentümern sieht die Sache ganz anders aus. Sie benötigen leider die Genehmigung der übrigen Eigentümer.

 

Alle Diesel-Fahrzeuge sind mit staatlicher Erlaubnis, Genehmigung und Zulassung auf den Markt gekommen und in Betrieb gesetzt worden, können jetzt nicht einfach durch ein Verbot, je nach Lust, Laune und diverser Studien, einfach verboten werden. Es werden Käufer und Besitzer von Fahrzeugen gleichermaßen als "Unschuldige" wieder einmal mehr bestraft, käme in meinen Augen einer unschuldigen Verurteilung ins Gefängnis gleich. Das kann es wohl nicht sein? Und so etwas wird dann als "Demokratie" bezeichnet. Wenn ein Verwaltungsgericht den Städten eine solche Auflage erteilt, hier einfach das Verbot für Dieselfahrzeuge auszusprechen, wurde seitens des Gerichtes eine "Rechtmäßigkeit" gegenüber den Käufern und Besitzern zu wenig gewürdigt. Sonst sind doch unsere Richter auch immer so bedacht darauf "Recht zu sprechen"! Hier habe ich leider nicht das Gefühl. Ich bin froh, kein Richter zu sein, sonst bekäme ich bestimmt ein ungutes Bauchgefühl!

 

Alois Sepp


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare