Es gehe bei dem geplanten Tierwohl-Label nicht um ein reines «Nischen-Luxus-Label», sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) am Donnerstag (19. Januar 2017) vor Beginn der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Er gehe davon aus, dass die neue Kennzeichnung «im nächsten, übernächsten Jahr» in den Ladentheken sein könne. Sein Ziel sei, bis Ostern Klarheit über die Grundstrukturen zu schaffen. Dazu sollten auch Anforderungs-Kriterien gehören. Mit dem Label soll Fleisch von Tieren gekennzeichnet werden können, deren Haltungsbedingungen über gesetzlichem Standard liegen.
--- so der auszugsweise Bericht im Internet

Werter Herr Minister! Haben Sie sich selbst schon einmal Gedanken darüber gemacht, was auf unseren Verpackungen, Dosen, Schachteln oder sonstigen Behältnissen von Waren noch alles aufgedruckt werden soll? Hat man als Kunde jetzt schon als normal Sehender die größten Probleme, all den Blödsinn zu erkennen, der wegen der gesetzlichen Verordnungswut draufstehen muss. Für eine ordentliche Beschreibung der Ware ist schon fast kein Platz mehr, der Preis wird aus diesem Grunde auch schon möglichst klein aufgedruckt, der Kunde muss förmlich die Ware schon "blind" mitnehmen.
 
Wenn jetzt 2018 oder 2019 Ihr vorgesehenes "Tierwohllabel" kommen soll, so haben Sie sich als weiterer Minister Deutschlands auch schon wieder auf der Warenpackung verewigt. Sie haben sich förmlich auf den Warenverpackungen ein Denkmal gesetzt. Die Selbstbeweihräucherung ist komplett, wenn Sie diese Kennzeichung als eine der Krönungen Ihrer Amtszeit darstellen.
 
Alois Sepp

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