Der Beitragstitel mag auf den ersten Blick etwas übertrieben oder demagogisch klingen. Er hat jedoch seine volle Berechtigung und spiegelt zumindest teilweise das Verhalten oder "Nicht-Nachdenken" der Mitarbeiter des MVG bezüglich der Fahrausweiskontrolle wider.

Fest steht jedoch, dass die Prüfer entweder gehalten sind, im Zuge der Gewinnmaximierung der Münchner-Verkehrs-Gesellschaft (MVG) alle Register zu ziehen und maximale Strafgebühren einzutreiben, oder bestätigt, dass keinerlei Berücksichtigung und Behandlung der Situation auch der Jahres-MVG-Kunden vorgenommen wird. Tatsache ist, dass selbst bei geringen Übertretungen des Gültigkeitsbereiches der Jahresfahrkarten sogar bei den jahrelangen MVG-Kunden, eine Strafgebühr abverlangt wird, als wäre man "notorischer Schwarzfahrer"! Bei den vorgefertigten Formularen ist eine Straf-Gebühr von 60 Euro fix eingedruckt, bestätigt augenscheinlich, dass die Prüfer gehalten sind "Maximaleintreibungen" vorzunehmen.

Alois Sepp

Nachsatz:
Das lapidare Antwortschreiben der MVG-Geschäftsstelle in München sieht aus wie ein standardisiertes Schreiben. Es geht daraus hervor, dass hier keinerlei Unterscheidungen gemacht werden zwischen den Dauerkunden des MVG und der "Schwarzfahrer"! Es sieht wirklich danach aus, als wollte man nur die Kasse möglichst voll kriegen. Kulanz wird bei der MVG klein geschrieben, ja, es wird nicht einmal darüber nachgedacht! Um es mit modernen Ausdrücken zu verdeutlic hen: "Dem MVG gehen die zahlenden Dauerkunden am Arsch vorbei"!


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