Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die SPD mit seinen Überlegungen zu einem späteren Rentenbeginn verärgert. Der Vorschlag, Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung in eine neue Rentenformel zu bringen, sei "zynisch und eine versteckte Rentenkürzung", sagte Sigmar Gabriel. Mit der SPD werde es das nicht geben, twitterte der SPD-Chef. Auf Facebook ergänzte er: "Politiker und Wirtschaftseliten können leicht über die Rente mit 70 reden. Ihre Arbeit ist körperlich weit weniger anstrengend als bei normalen Arbeitnehmern."
Der Aussage von Sigmar Gabriel (SPD) kann ich nur zustimmen. Dem hinterhältigen Winkelzug von Wolfgang Schäuble (CDU), der nur wieder gegen die Rentner abzielt, sollte man bei der kommenden Bundestagswahl im Sept. 2017, nicht nur eine "rote Karte" aussprechen, sondern so viele, dass sich die CDU nur noch an der 5-Prozent-Hürde orientieren kann. Viel besser und sinnvoller wäre es, diesen Polit-Granden das Pensionierungsalter auf 90 Jahre heraufzusetzen. Mit dem eingesparten Geld kann man das normale "Rentensystem" um ein Vielfaches verbessern und das ewige Getue gegen die arbeitenden Menschen und späteren Rentner könnten sofort verstummen!
Das, was Herrn Schäuble als gut situiertem Polit-Beamten einfällt, ist nur wieder einmal eine versteckte Rentenkürzung, sonst nichts, wenn er plötzlich die Rentenformel an die "Lebenserwartung" der Menschen koppelt. Dieses Ansinnen kann man nur als hinterhältig, diskriminierend und großkotzig betiteln.
Alois Sepp