Abendzeitung vom Donnerstag, den 6.10.2016, Leserforum Seite 22, Titel "Hirnrissiger Plan"
Der Bericht in der AZ zeigt wieder typisches Beamten- und Verwaltungsdenken auf. Grund dafür ist wieder einmal ein Anlauf für öffentliche Bedürfnisanstalten. Man findet nur noch dort Klohäuserl wichtig wo im Umkreis von 500 Metern mindestens 20 000 Anwohner leben und in den Parks mindestens 10 000 Quadratmeter Spielfläche vorhanden sind. Offensichtlich brauchen nur Kinder das Klo. Dass man aber in der Stadt selbst auch mal dringend so ein Örtchen aufsuchen muss, an das denkt man aus Kostengründen schon gar nicht. So etwas Hinrrissiges kann nur Verwaltungsbeamten einfallen die sich offensichtlich nie zu Fuß in der Stadt aufhalten. Es wurden ja schon mehrfach Klagen laut, dass unsere vorhandenen Toilettenlanlagen -sofern sie überhaupt noch vorhanden oder in Betrieb sind, vor Dreck und Übelgeruch fast nicht zu benützen sind, man sich als Münchner für seine eigene Stadt schämen muss. So etwa unter dem Marienplatz oder auf der Theresienwiese. Anlässlich einer Wiesn vor einigen Jahren hat sich der ehemalige OB Christian Ude schon in der AZ so geäussert wenn ich mich recht entsinne, ihm die Toilettenfrauen leid tun bei ihrer Arbeit.
Der Bericht in der AZ zeigt wieder typisches Beamten- und Verwaltungsdenken auf. Grund dafür ist wieder einmal ein Anlauf für öffentliche Bedürfnisanstalten. Man findet nur noch dort Klohäuserl wichtig wo im Umkreis von 500 Metern mindestens 20 000 Anwohner leben und in den Parks mindestens 10 000 Quadratmeter Spielfläche vorhanden sind. Offensichtlich brauchen nur Kinder das Klo. Dass man aber in der Stadt selbst auch mal dringend so ein Örtchen aufsuchen muss, an das denkt man aus Kostengründen schon gar nicht. So etwas Hinrrissiges kann nur Verwaltungsbeamten einfallen die sich offensichtlich nie zu Fuß in der Stadt aufhalten. Es wurden ja schon mehrfach Klagen laut, dass unsere vorhandenen Toilettenlanlagen -sofern sie überhaupt noch vorhanden oder in Betrieb sind, vor Dreck und Übelgeruch fast nicht zu benützen sind, man sich als Münchner für seine eigene Stadt schämen muss. So etwa unter dem Marienplatz oder auf der Theresienwiese. Anlässlich einer Wiesn vor einigen Jahren hat sich der ehemalige OB Christian Ude schon in der AZ so geäussert wenn ich mich recht entsinne, ihm die Toilettenfrauen leid tun bei ihrer Arbeit.
Jedenfalls macht es einen jämmerlichen Eindruck bei den Besuchern und Gästen Münchens, wenn man in solche Häuschen gehen muss. Die Tatsache, dass es früher wesentlich mehr solcher öffentlicher Häuschen gegeben hat als heute, ist nicht zu leugnen. Es wurde im Sinne der Geldeinsparung nur noch der Rotstift angesetzt. Leider findet man auch in den städtischen Friedhöfen fast nur noch Toiletten an, die man besser nicht als solche bezeichnen sollte. (Spülungen und Wasserhähne kaputt, Papierbehälter kaputt oder fehlend, Türen oder Türbeschläge defekt, von Sauberkeit mal gar nicht zu reden)
Die Verantwortlichen in den Verwaltungsstuben haben offensichtlich selbst noch nie den Zwang und die Notwendigkeit verspürt, mal aus dringendem Anlass in ein solches Häuschen gehen zu müssen. Vermutlich sind unter diesen Entscheidungsträgern nur noch BWL-Studierte, Junge und absolut Gesunde vorhanden. An die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen kaum mehr weggehen können, weils keine Klohäuschen gibt, wird nicht gedacht. Es wird auch nicht daran gedacht, dass es selbst in den Geschäften, Gaststätten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen kaum Toilettenanlagen gibt, die behinderten- oder rollstuhlgerecht sind. Häufig findet man die Bedürfnisanstalten sogar nur noch in Untergeschossen die obendrein nur über Treppen zu erreichen sind.
Wie groß waren die Reden unserer Politiker, hauptsächlich vor den Wahlen. Was wurde verwirklicht? Nichts! So wird sich auch jetzt nicht viel tun, wo dieses Thema wieder einmal aufgeflammt ist.
Alois Sepp