Da freut sich der Finanzminister mit voller Inbrunst. Die vorgegaukelte, vielgerühmte massive Rentenerhöhung ab 1.7.2016 ist in Wahrheit eine nicht direkt benannte Steuererhöhung. Es werden viele Rentner und Rentnerinnen wegen der windigen Rentenerhöhung lediglich in eine höhere Einkommenseinstufung katapultiert, und müssen massiv mehr Einkommensteuer bezahlen. Auch diejenigen, die garade unter dem steuerpflichtigen Schnittpunkt waren, müssen auf ihre alten Tage den überaus lästigen, zeitraubenden wie auch mit normalem Verständnis nicht mehr nachvollziehbarem "Datenhunger und Papierwust" der Finanzämter bewältigen. Der Normalrentner kann dem Formularverhau nicht mehr folgen, ist auch zum größten Teil aus gesundheitlichen Gründen selbst gar nicht mehr in der Lage, diesem Beamtenschmarrn zu folgen. Was ist die logische Folge? Wir sind gezwungen, unseren Einkommensschmarrn einer Steuerkanzlei zu übergeben. Was ist der Enderfolg? Die Rentenerhöhung ist durch die Einschaltung einer Steuerkanzlei um ein Vielfaches aufgezehrt, die Altersarmut kommt mit noch größeren Schritten, die Sozialkassen des Staates müssen dafür wieder einspringen!

Das nennt man Demokratie, das nennt man Rentenerhöhung, das nennt man vielfach von den Jungen eine massive Einkommenssteigerung der ohnehin meist verachteten und verspotteten "Alten"!
 
Alois Sepp

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