Abendzeitung vom 07.06.216, Leserforum Seite 16, Titel: "Nichts zu befürchten"
Die Gegner der Kameraüberwachung haben allesamt entweder noch keine misslichen Lagen in unseren Bussen, Trambahnen, S-Bahnen oder in den jeweiligen Bahnhöfen persönlich erlebt, oder sie verbreiten absichtlich nur Polemik. Fest steht auf alle Fälle, dass die Polizei, die Ermittlungsbehörden auf Grund vorhandener Kameraaufnahmen die allermeisten Verbrechen oder sonstigen Vorkommnisse aufklären können. Man kann viel polemisieren und schwarzmalen. Die hochstilisierte Kameraüberwachung vor den Supermärkten, wie auch Überwachung in der Privatsphäre wird es nicht geben.
Ich persönlich bin sehr froh, dass es die Kameraüberwachung gibt, da ich unschuldigerweise eines Strafdelikts von einer Supermarktkette angezeigt wurde. Da es Gott sei Dank eine saubere Kameraaufzeichnung gab, habe ich mir einen langen Prozess samt Ärger und vermutlich ungerechtfertigte Kosten erspart. Das Verfahren gegen mich wurde bei der Kriminalpolizei sogleich abgewürgt und dem Staatsanwalt so weitergegeben, weil klar ersichtlich war, dass kein Delikt meinerseits vorlag.
Werte Gegner und Angstmacher. Schauen Sie sich mal alleine die Vandalismusschäden in den öffentlichen Bahnen und Einrichtungen, an den Gebäuden, an den öffentlichen Bänken usw. an. Glauben Sie denn alle, dass die Behebung der Schäden nichts kostet? Die Schäden bezahlen alle anständigen Kunden der öffentlichen Fahrteinrichtungen, sowie alle Privatpersonen deren Eigentum mutwillig beschädigt wurde.
Ich lobe mir die Meinung des AZ-Redakteurs Timo Lokoschat, der für eine Überwachung im Nahverkehr plädiert. Den Gegnern sei ins Stammbuch geschrieben, dass unbescholtene und sich ordentlich verhaltende Bürger nichts zu fürchten, im Gegenzug aber ggf. einen Nutzen davon haben.
Alois Sepp
Kamera-Überwachung überall! (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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