Abendzeitung vom 27.5.2016, Leserforum Seite 16, Titel: "Dauernder Begleiter"
Erhöhte Terrorgefahr Wird ein Zaun um die Wiesn 2016 gebaut? Die Stadt München überarbeitet ihr Sicherheitskonzept für die Wiesn. Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel wird an einem neuen Sicherheitskonzept für die Wiesn gearbeitet. Möglicherweise wird in diesem Jahr ein Zaun um das Festgelände hochgezogen.
Angesichts der Terrorangst nach den Anschlägen von Paris und Brüssel wird schon länger über ein neues Sicherheitskonzept für die Wiesn diskutiert. Rucksäcke sollen in diesem Jahr öfter als bisher in Stichproben kontrolliert werden, das hatte der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates Anfang Mai beschlossen.
---- so ein Bericht in der Münchner Abendzeitung von heute
Sicherheitskonzept und darüber nachdenken, wie man das Festgelände besser vor terroristischen Anschlägen sichern kann, ist schön und gut, aber auch wichtig und richtig. Ich fürchte nur, dass man eine eine so große Menschenmenge auch durch noch so intensive Taschen-, Personen- und Rucksackkontrollen und mit Zaun darum herum nicht 100-prozentig absichern kann. Da dürfte ja im Grunde genommen schon kein Lieferwagen, kein Sanitätswagen oder sonstige zur Wiesn gehörige Fahrzeuge mehr reinfahren. Hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass kriminelle Elemente mit fingierten Rettungsfahrzeugen entsprechende Anschläge vorbereitet hatten. Hinzu kommt, dass sogenannte "Selbstmord-Attentäter" mit Sprengsatzgürteln oder sonstigen explosiven Mitteln auch ohne Rucksäcke reinkommen.
Leider wird bei uns auch die Angst bei solchen Veranstaltungen zum dauernden Begleiter, zumal wir nicht wissen, wer sich inzwischen unter uns gemischt hat. Das so genannte größte Volksfest der Welt in der Weltstadt mit Herz, könnte auch zu einem Horrorfest werden, ggf. viele Menschen bei einem terroristischen Anschlag zu Schaden bringen. Wollen wirs jedoch nicht hoffen! Hoffen wir darauf, dass unsere Überwachungsorgane wach und die Polizisten und Polizistinnen einen guten Riecher haben.
Alois Sepp
Erhöhte Terrorgefahr Wird ein Zaun um die Wiesn 2016 gebaut? Die Stadt München überarbeitet ihr Sicherheitskonzept für die Wiesn. Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel wird an einem neuen Sicherheitskonzept für die Wiesn gearbeitet. Möglicherweise wird in diesem Jahr ein Zaun um das Festgelände hochgezogen.
Angesichts der Terrorangst nach den Anschlägen von Paris und Brüssel wird schon länger über ein neues Sicherheitskonzept für die Wiesn diskutiert. Rucksäcke sollen in diesem Jahr öfter als bisher in Stichproben kontrolliert werden, das hatte der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates Anfang Mai beschlossen.
---- so ein Bericht in der Münchner Abendzeitung von heute
Sicherheitskonzept und darüber nachdenken, wie man das Festgelände besser vor terroristischen Anschlägen sichern kann, ist schön und gut, aber auch wichtig und richtig. Ich fürchte nur, dass man eine eine so große Menschenmenge auch durch noch so intensive Taschen-, Personen- und Rucksackkontrollen und mit Zaun darum herum nicht 100-prozentig absichern kann. Da dürfte ja im Grunde genommen schon kein Lieferwagen, kein Sanitätswagen oder sonstige zur Wiesn gehörige Fahrzeuge mehr reinfahren. Hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass kriminelle Elemente mit fingierten Rettungsfahrzeugen entsprechende Anschläge vorbereitet hatten. Hinzu kommt, dass sogenannte "Selbstmord-Attentäter" mit Sprengsatzgürteln oder sonstigen explosiven Mitteln auch ohne Rucksäcke reinkommen.
Leider wird bei uns auch die Angst bei solchen Veranstaltungen zum dauernden Begleiter, zumal wir nicht wissen, wer sich inzwischen unter uns gemischt hat. Das so genannte größte Volksfest der Welt in der Weltstadt mit Herz, könnte auch zu einem Horrorfest werden, ggf. viele Menschen bei einem terroristischen Anschlag zu Schaden bringen. Wollen wirs jedoch nicht hoffen! Hoffen wir darauf, dass unsere Überwachungsorgane wach und die Polizisten und Polizistinnen einen guten Riecher haben.
Alois Sepp