AZ vom 17.05.2016, Seite 27, Titel "Heißer Braten"
Neben dem TÜV ist die Dekra eine weitere namhafte Institution, Kraftfahrzeuge auf ihre Verkehrstauglichkeit und Zulassung zu prüfen. Wenn jetzt gegen die Dekra wegen des Betrugsverdachtes ermittelt wird, so ist es sachlich richtig. Bin mir sicher, dass es auch in dieser Organisation mit 500 Niederlassungen und 38 500 Prüfstützpunkten mit weltweit 37 000 Mitarbeitern in 50 Ländern schwarze Schafe geben kann, ist dies durchaus im Bereich des Möglichen.
Doch wäre die Staatsanwaltschaft aus Sicht der kraftfahrenden Bürger gut beraten, auch gegen die Abgasskandale bei den Herstellern, sowie der übergeordneten Beamtenstuben bis hinauf in die Ministerien, vorzugehen. Der gesamte wirtschaftliche Schaden, den die Kraftfahrzeugbesitzer hinzunehmen haben ist enorm, der Schaden beim Wiederverkauf eines solchen Fahrzeugs noch wesentlich größer. Wer ermittelt hier wegen Betrugs im großen Stil? Zumindest ist der Tatbestand der arglistigen Täuschung der Fahrzeugkäufer gegeben. Vermutlich ermittelt hier niemand, da sich kein Staatsanwalt findet, den sehr heißen Braten überhaupt anzufassen. So nach dem Motto: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"!
Alois Sepp
Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft gegen Dekra (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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