Nach einem jahrelangen Boom werden inzwischen nur noch sehr wenige neue Windräder in Bayern geplant. So gingen von Anfang April bis Ende September 2015 lediglich zehn Anträge bei den Behörden ein. Jetzt wurde sogar der bayerische Verfassungsgerichtshof dafür instrumentalisiert, die idiotische und rückständige Forderung der Gegner durchzusetzen.
Bei allem Verständnis für unsere Landschaft in Bayern. Es gibt genug Landstriche entlang der Autobahnen die einen öden, leeren, ja fast trostlosen Eindruck erwecken. Wen stört dort ein Windrad, bzw. ein Windradpark, liebe Gegener? Wollen wir warten bis unser Planet vor Selbstbeweihräucherung, Gefühlsduselei oder dergleichen kollabiert? Sonst gehen auch die werten Gegner und Nörgler mit der Zeit und wollen alles Neuzeitliche haben. Bedenken aber nicht, dass der Fortschritt vielfach Energie kostet. Diese Energie muss ja wohl irgendwo herkommen. Die schlaue Betrachtung, dass der Strom ja sowieso nur aus der Steckdose kommt, man weder Atom-, Wasser-, Kohle- oder andere Kraftwerke braucht ist ein bisschen zu kurz gedacht.
Werte Gegner, was haben uns die Atomkraftwerke schon alles gekostet? Noch ist nicht einmal sichergestellt, dass uns der radioaktive Abfall nicht noch zum großen Verhängnis wird. Jeder gesunde Menschenverstand müsste eigentlich der Triebmotor sein, die kostenlose Wind- oder Solarenergie voran zu treiben. Diese Energiearten kosten uns mit Ausnahme der Installation und Einrichtung kein Geld, sind darüber hinaus umweltverträglich und gesund. Hoffentlich verwirft der Verfassungsgerichtshof diese antiquierte 10H-Regelung und denkt auch für die Zukunft unserer Kinder!
Alois Sepp
Ominöse 10H-Regelung in Bayern!
- Details
- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
- Zugriffe: 2805