Mehr als 40 000 Berliner pro Jahr verweigern die Zahlung ihrer Rundfunkbeiträge so lange, bis ihnen die Zwangsvollstreckung droht. Die Tendenz sei steigend, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus sicherer Quelle. Zuletzt ließen es jährlich rund 46 000 Berliner auf ein Verfahren beim Finanzamt ankommen. Mögliche Maßnahmen reichen von Kontenpfändungen bis hin zur Erzwingungshaft. So eine heutige Internetmeldung!
 
Der uns von den Berliner Bundesabgeordneten zwangsweise aufgebürdete Rundfunkbeitrag, ist eher eine Strafgebühr als eine Rundfunkgebühr. Schaut man die gesamte Programmpalette der Öffentlich-Rechtlichen an, so überkommt einen nur noch das Kotzen. Ordentliche Programmgestaltung hatte früher ein anderes Aussehen. Alleine schon die bewusste Geringschätzung unserer eigenen Sprache und Kultur. Jeder Mist nur noch englisch oder in einer Fäkalsprache dargestellt. Die Möchtegern-Schauspieler kassieren offensichtlich nur eine Menge Geld, Qualität an gesendetem Material lässt sehr zu wünschen übrig.
 
Ich kann die Gebührenverweigerer wirklich verstehen, denn diese Programme sind das Geld keinesfalls wert. Wann kapiert es der Wähler, dass wir uns nicht dauernd und immer mehr von unseren Volksvertretern so auf dem Kopf rumtanzen lassen? Würden sich die Wähler einmal kräftiger zu Wort melden, oder endlich vom "Wahlrecht" Gebrauch machen, könnten uns die Bundespolitiker nicht einen Mist nach dem anderen aufs Auge drücken. Ich finde es kriminell, dass auch diejenigen den idiotischen Rundfunkbeitrag zahlen müssen, die weder ein Radio noch einen Fernseher im Hause haben, aber wegen der miesen Programmqualität auch nicht wollen. Gab es da nicht geheime "Deutschland-Papers" zwischen den Öffentlich-Rechtlichen und unseren Bundestagsabgeordneten? Leider befürchte ich das in meinem Inneren!
 
Alois Sepp

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