Jetzt quatschen unsere EU-Beamten wieder einmal um den heißen Brei herum. Die Brüsseler-Spitzen unterbreiten unserem Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) Vorschläge, wie man die deutschen Autofahrer "europarechtskonform" entlasten könnte. So ein Herumgeeiere! Alle anderen Länder führen die PKW-Maut ein und keine Sau schert sich darum. Wir deutschen Autofahrer die sich ins benachbarte Ausland begeben zahlen brav deren Sondersteuer. Nur die lieben Nachbarländer krakeelen, wenn Deutschland seinerseits eine PKW-Maut einführen will.
 
Kriterium für die PKW-Maut war ursprünglich, dass der deutsche Kraftfahrer durch die Maut-Zwangsabgabe nicht noch mehr belastet werden sollte. Das ist zum einen völlig richtig, denn der deutsche Kraftfahrer bezahlt wirklich über Gebühr in verschiedenster Form an den Staat. Zum anderen will man bei der CSU oder der Regierungsmannschaft insgesamt natürlich nicht noch mehr Stimmenverluste produzieren. Ich finde richtig, dass Alexander Dobrindt bei seinem Standpunkt bleibt, denn der Blödsinn mit der Erhöhung der Pendlerpauschale trifft wieder einmal die Falschen. Was hat der Normalbürger, vor allem der deutsche Autofahrer davon, wenn er mit der Pendlerpauschale nichts anfangen kann? Die Bestraften wären nur wieder die deutschen Autofahrer, eine neue Sondersteuer wäre wieder einmal geschaffen. Besonders bestraft würden jedoch die Rentner, die vom Finanzamt sowieso nur abgezockt werden und mit einer Pendlerpauschale gar nichts anfangen können. Die diesjährige Rentenerhöhung im Westen würde sogleich mit staatlicher Sanktion wieder drastisch verkleinert. So etwas nennt man dann Rechtsstaat und Demokratie. Danke Herr Dobrindt, dass Sie auf Ihrem Stand punkt verharren!
 
Alois Sepp

Spitzfindige, vermutlich aber sehr reale Nachbemerkung:
Wir deutschen Autofahrer bezahlen jetzt schon an sehr üppigen Steuern rund ums Auto. Angeblich sollen ja die Steuern zu Gunsten unseres Verkehrsnetzes verwendet werden, so wurde uns immer wieder prophezeit. Ich bin mir sicher, dass eine neue Steuer, die sich "PKW-Maut" betitelt und unter wiederholt vorgebenem Grund für die verkehrstechnische Infrastruktur (Straßen, Brücken usw.) verwendet werden soll, im Niemannsland versinkt. Die Zustände auf unseren Straßen bleiben nach wie vor schauderhaft! Das Geld verschwindet wieder in dunklen Kanälen, aus denen sich unsere Politiker für allerlei anderen Mist wieder leise weinend und unsichtbar versorgen!

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare