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Mich wundert es schon etwas, wenn Frau Charlotte Knobloch eine weitere Ausgabe "Mein Kampf" untersagen will. Wir haben nun einmal die Pressefreiheit, auch wenn es von bestimmten Stellen immer etwas anders gesehen und gehandhabt werden möchte.
Einerseits wundert es mich, weil sonst die israelitischen Gemeinden nach über 70 Jahren zu ihren Gunsten immer alles hervorheben, was das Unrecht im Dritten Reich unterstreicht.
Es ist alles recht und schön, schlimme Vergangenheit darf nicht beschönigt werden, aber nach zwei, teilweise drei Generationen muss Schluss sein. Ganz einfach deshalb, weil es im zweiten Weltkrieg und sogar danach bis in die jüngste Vergangenheit und auch in der Gegenwart viele Staaten gibt, die menschlich, bestialisches Unrecht praktizieren. Wo sind hier die Anklagen?
Alois Sepp
Knoblochs Kampf, verwunderlich
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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