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In der AZ-Ausgabe vom 24.10.12, auf Seite 8 im München-Teil lese ich einen Bericht über die Sprengung der amerikanischen Fliegerbombe in München Schwabing am 28. August 2012.
Unser Oberbürgermeister Christian Ude versprach damals eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Bombenopfer.
Es ist mir unverständlich, dass sich der Stadtrat fast zwei Monate später nach dem Ereignis mit diesem Thema erst beschäftigt.
Es ist ferner unverständlich, dass sich die Betroffenen und Leidtragenden mit ihren privaten Versicherungen wegen einer Entschädigung herumschlagen müssen. Nachdem eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg den Geschädigten nicht zur Last gelegt werden kann, haben die Entschädigungen hoheitlichen Charakter und sind von der Stadt oder dem Bundesland zu vertreten und auch zu entschädigen!
Die Geschädigten müssen sich in einem Wirr-Warr mit eigenen Anwälten und den verschiedensten Versicherungen herumschlagen. Wo ist hier die Verantwortung der Amtsstuben geblieben?
Die Stadt erhebt bei uns Bürgern bei noch so kleinen Zahlungsrückständen Mahn- und Verzugsgebühren. Selbst bei solch unverschuldeten Schäden, nimmt die Stadtverwaltung offensichtlich keine besondere Notiz davon, die Reaktionen der Beamtenstuben bleiben entweder aus, oder werden mit unnötiger Beweislast den Geschädigten aufgebürdet. Wie stellen sich unsere verantwortlichen Beamtenstuben eine schnelle und unbürokratische Erledigung überhaupt vor?
Die Geschädigten, die mit vielen Tausend Euro unverschuldet einen Schaden erlitten haben, werden von unserer Bürokratie eher in den Ruin getrieben, als ihnen zu helfen!
Ich kann nicht verstehen, dass trotz des Versprechens unseres Oberbürgermeisters Christian Ude, die Leidtragenden so hilflos alleine gelassen werden! Haben hier die untergeordneten Beamtenstuben mehr zu melden als der OB?
Im Grunde genommen ein mehr als trauriges Kapitel, wie mit unverschuldeten Sach- und Existenzbedrohenden Schäden, gegenüber der geschädigten Bürger unserer Stadt umgegangen wird.
Alois Sepp
Zerbombte Existenz
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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