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Ich fahre gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in München, doch leider erlebe ich immer wieder die geringe Wertschätzung der Fahrgäste durch das Fahrpersonal, oder auch durch das Personal an zentraleren Stellen.

Es werden mitunter absolut keine Durchsagen gemacht, um die wartenden Fahrgäste zu informieren. Es werden leider auch nicht einmal Durchsagen gemacht, wenn sich die Fahrtroute durch technische Gegebenheiten ändern muss, das heißt, dass bei Baustellenumfahrungen, Verkehrshindernissen oder bei Unfällen die Fahrtrichtung geändert wird.
Wir haben es jetzt an zwei Tagen hintereinander erlebt, dass auf der Strecke des Linienbusverkehrs der Nr. 132 eine Umfahrung bestimmter Streckenteile nötig ist. Die im Bus sitzenden Menschen gehen ja davon aus, dass sie der Bus an die gewünschte Haltestelle bringt. (z.B.: Lagerhausstraße, Großmarkthalle, vom Marienplatz her kommend)
Der Bus fährt nach dem Roecklplatz geradeaus weiter, fährt über den mittleren Ring in die Implerstraße, o.g. Haltestellen bleiben einfach weg. Der Busfahrer, in diesem Falle bin ich mir sicher, dass es zweimal der selbe Fahrer war, informierte selbst auf Bitten  von zwei Fahrgästen seine Fahrgäste nicht. Was wäre schon dabei, wenn er über die eingebaute Sprechanlage die Fährgäste informiert. Da es sich in diesem Falle um zwei neue Fahrzeuge handelte, einmal um den Hybrid-Bus und einmal ein anderes neu aussehendes Fahrzeug, könnte man auch die Behauptung: "die Anlage ist defekt!" nicht gelten lassen.

Alois Sepp

Nachsatz am 22.10.2012:   Man höre und staune, in der besagten Buslinie 132, in Richtung Forstenried fahrend an der Haltestelle Roecklplatz geschah ein großes Wunder: Ich vernahm die erste Durchsage des Busfahrers wegen der Baustellenumfahrung, dass bestimmte Haltestellen nicht bedient werden können. Sagte auch an, was die nächste angefahrene Haltestelle ist, sodass sich die Fahrgäste darauf einstellen konnten. So stelle ich mir die Achtung des zahlenden Kunden vor!

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