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Ich lese gerade in der Münchner Abendzeitung vom 20./21.10.12 den Artikel mit der Überschrift:

"Rentenbeitrag runter: Ein Wahlgeschenk?"

Im Sinne des Gesetzes mag es richtig erscheinen, dass der Beitrag zur Rentenkasse gesenkt werden muss, wenn die Rücklagen das 1,5-fache einer Monatsausgabe erreicht haben. Im Sinne der Arbeitnehmer natürlich momentan auch, weil die Einkünfte durch Streichung vieler Sozialleistungen in den Betrieben, sowie auch allgemein stark angestiegenen Kosten doch massiv gesunken sind.

Es ist dennoch in Sorge für die Zukunft der jetzt noch arbeitenden Menschen in der allgemeinen Wirtschaft nicht sinnvoll, die eisernen Reserven anzutasten. Die deutsche Regierung muss dafür Sorge tragen, dass auch die später in Rente kommenden Menschen eine würdige Altersversorgung vorfinden.

Die Regierung unseres Landes muss ebenfalls dafür Sorge tragen, dass aus den Rententöpfen nur die echten Beitragszahler versorgt werden. Artfremde Leistungen müssen aus Steuermitteln getragen werden. Die Menschen haben ein Anrecht darauf, dass mit ihren Rentenbeiträgen treuhänderisch und verantwortlich umgegangen wird.

Ansonsten muss das Rentensystem komplett auf eine andere Basis gestellt werden. Hätten wir Arbeitnehmer die Möglichkeit gehabt, unsere Beiträge in verbindliche Versicherungen einzuzahlen, gäbe es weder Diskussion um demografische Faktoren wie auch klamme Rentenkassen.

Die Regierungsbeamten wären endlich dazu gezwungen worden mit dem Geld der Bürger in verantwortlicherer und wirtschaftlicherer Form umzugehen.

Alois Sepp




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