Münchner Abendzeitung vom 1.12.2915, Leserforum, Seite 33, Titel: "Briefe wegwerfen"
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Brief an das Leserforum der Münchner AZ:
Im Zuge der globalen Vernetzung über das Internet und sonstige Netzwerke, ist es offensichtlich Schwindlern leicht möglich, Daten abzufangen, wie z.B. die so genannte IP-Adresse des Rechners. Diese IP-Nummer wird dann als Grund für irgendwelche krumme Geschäftspraktiken zweckentfremdet. Es kommen plötzlich Mahnungen über irgendwelche Einkäufe im Internet von denen man oft nicht einmal die Firma kennt, bei der man angeblich eingekauft hat.
Sie berichten in der heutigen Ausgabe (28.11.2015) von den Tricks der Inkassofirmen. Das kann ich nur bestätigen. Reagiert man auf die Schreiben der Abzockfirmen nicht, meist sind es scheinbar dubiose Rechtsanwalts-Kanzleien, dann kann man auf nachfolgende Briefe warten, die Kosten steigen dann exponential. Besteht eine Forderung zu Unrecht und weist man diese Abzockfirmen darauf hin, wird munter weitergemacht. Ich erlebte solche Abzockschreiben leider dreimal. Die jeweiligen Forderungen bestanden zu Unrecht, ich kannte nicht einmal die Firma, bei der ich "angeblich" etwas bestellt hatte, dies machte den Abzockern aber nichts aus. Die jeweilige Kanzlei blieb mir aber auch jeglichen Nachweis schuldig. Erst als ich dann bei einer Anwaltskanzlei Hilfe suchte, erfuhr ich, dass die jeweilige Abzock-Kanzlei nicht unbekannt ist. Es wurde mir geraten, gar nicht darauf zu reagieren und die Briefe wegzuwerfen. In allen meinen Fällen verlief es dann im Sande. (da hatte ich offensichtlich Glück gehabt)
Alois Sepp
Dubiose Inkasso-Firmen (gedruckt)
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- Geschrieben von: Handwerksmeister Alois Sepp
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