Am Mittwoch, also heute, soll das Kabinett den Gesetzentwurf über das Bankkonto für "Jedermann" beschließen, so wie es die EU vorgibt. Zum 1. Juni 2016 soll das Gesetz in Kraft treten, hieß es in Regierungskreisen. Berechtigt sei jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU, "einschließlich Personen ohne festen Wohnsitz und Asylsuchende sowie Personen ohne Aufenthaltstitel, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden können". Zur Begründung führen Finanz- und Justizministerium an, ein eigenes Konto sei "im Alltag des 21. Jahrhundert für alle Bürger von essentieller Bedeutung."

-soweit der Nachrichtenauszug aus dem Internet-
 
Es darf gefragt werden, wer die Kontoführungsgebühren wieder bezahlt, wenn der Neukunde bei der Bank kein oder zu wenig Geld hat? Vermutlich, wie Vieles andere auch, wieder der Steuerzahler über das Sozialamt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als uns zu den Anfängen die Banken förmlich nachgelaufen sind um uns Kunden mit der Eröffnung eines Girokontos zu ködern. Damals sprach man nicht von Bank- und Kontoführungsgebühren wie heute. Heute werden wir Kunden unter dem Deckmantel von angeblich zu hohem Personalaufwand bei der Kontenverwaltung überall genötigt, Kontoführungsgebühren zu bezahlen. Diese Aussage ist mehr als lachhaft, denn die Kontoführung läuft fast ausschließlich nur noch über den Kameraden "Computer"! Sicherlich kostet das Gesamtmanagement für den Bargeldlosen Verkehr auch was, das ist klar. Im Gegenzug haben jedoch die Banken inzwischen viele Tausend Mitarbeiter zu Lasten der Staatskassen entlassen und somit gewaltig Personalkosten eingespart.
 
Jetzt hilft die Bundesregierung den verarmten Banken wieder einmal zu Lasten der Steuern, für Flüchtlinge und Asylanten ein Konto einzurichten. Damit werden die Verwaltungsbehörden auch gleich wieder gewaltig entlastet, da die Betroffenen nicht einmal mehr ins Amt zu kommen brauchen, die Gelder werden jetzt automatisch auf das Konto gejagt. -Schöne Aussichten in Deutschland, oder etwa nicht?-
 
Alois Sepp

Nachsatz: Gerade hörte ich im Rundfunk, dass die Deutsche Bank gewaltige Kürzungen vornimmt und in Deutschland über 4.000 Stellen streicht. Betroffen soll jeder 11. Arbeitsplatz sein. Weltweit sind es nochmals so viele, wenn ich richtig gehört habe. Wieder einmal werden die Managementfehler der DB-Führer zu Lasten der Mitarbeiter ausgebügelt!


Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare