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Ein gewisser Teil der Bundespolitiker in Berlin ist wirklich zu bedauern, müssen sie zu dem kleinen Taschengeld ihrer dicken Diäten noch gewaltsam Nebeneinkünfte hinzuraffen.
Jedem normalen Arbeitnehmer wird ab einer gewissen Position verboten, Nebenjobs auszuüben, alleine schon mit der Begründung: "... dass damit die Arbeitsleistung im eigenen Betrieb eingeschränkt wird!" Wenn aber dennoch Nebentätigkeit erlaubt wird, geschieht dies mit massiven, mitunter unwürdigen Auflagen im Arbeitsvertrag.
Die armen, unterbezahlten Bundespolitiker müssen zu ihren Diäten, die ein Vielfaches eines Hartz IV-Empfängers sind, darüber hinaus noch finaziell massiv aufwerten. Die Bilder bei den Fernsehübertragungen aus dem Bundestag belegen dies zweifelsfrei durch sehr viele leere Sitzplätze. Unsere hohen Regierungs-Komödianten im Bundesparlament finden es überhaupt nicht mehr für nötig, auch nur anwesend zu sein. Scheinbar so nach dem Motto: "Die Hauptsache ich bin reingewählt, ich kann mich gesunden und zurücklehnen"
Bei dem doch erheblichen Anteil derer, die vielen Nebenjobs nachjagen und vor Geldgier nicht mehr genug kriegen, gehörte das Besoldungssystem komplett reformiert. Doch, leider können wir zahlenden Bürger lange darauf warten, denn diejenigen die die Gesetze machen, sind ja die schamlosen Ausbeuter dieser Gesetze. Also wird sich nichts ändern!!
Wenn von Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim das Nebenjob-Verhalten noch schön geredet wird, ist es traurig genug. Er soll uns ernsthaft darüber aufklären, dass der Nebenverdienst für später überhaupt erforderlich ist. Jeder dieser Bundesbeamten in unserem Parlament bekommt so viel Pension, dass er locker mit den allermeisten Normalrentnern mithalten kann.
Alois Sepp