Unsere Bundesmutti hat vermutlich schon einen etwas schweren Kopf wegen der Griechenland-Abstimmung im deutschen Bundestag. Sind doch einige Gegenstimmen zum 3. Hilfspaket von etwa 86 Milliarden Euro zu erwarten.

Dazu gehören Krediterleichterungen für Athen, etwa längere Laufzeiten oder niedrigere Zinsen. Schäubles Staatssekretär sagte laut Internetbericht, "man wird über "Schuldenerleichterung" reden müssen".

Die Grünen halten das neue Hilfsprogramm für unzureichend. Schäuble müsse seinen Widerstand gegen Schuldenerleichterungen aufgeben, forderte Grünen-Chefin Simone Peter. (klar, das größte finanzielle Risiko liegt ja bei uns Bürgern, nicht bei den Grünen, wenn der Finanzplan schief geht)
FDP-Chef Christian Lindner warnte den Bundestag vor der Zustimmung und bezweifelte im "Tagesspiegel am Sonntag" die Reformfähigkeit der griechischen Regierung. Auch die Linken werden wohl gegen das Paket stimmen.

Schäuble sieht nach dem Brüsseler Treffen die zuletzt kritisierte harte deutsche Haltung gegenüber Athen bestätigt. Auch Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras habe eingesehen, dass Athen "außerordentliche Anstrengungen" unternehmen müsse, sagte er der Deutschen Welle.

Mal sehen wie sich die Regierungsparteien entscheiden, es wird spannend Frau Merkel. Ich persönlich bin im Grunde ein positiv denkender Mensch, habe aber starke Zweifel am wirklichen "Reformwillen" der griechischen Regierung. Demzufolge befürchte ich, dass die Gelder aus der EU in den Sand gesetzt sind, solange nicht Grundlegendes im griechischen Staatsapparat wirklich und nachhaltig geändert wird. Ich würde mir wünschen, dass die griechische Regierungsmannschaft endlich begreift, dass sie vom griechischen Volk gewählt wurde, und endlich einmal wirkliche Fakten schafft, anstatt nur immer Scheingefechte aufzeigen.
 
Alois Sepp


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