Wenn ich in der Münchner AZ vom 23.5.2015 auf Seite 16 im Bayernteil lese, dass unsere Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) auf Salmonellenfälle im vergangenen Sommer reagiert, ist dies wirklich nur eine Lachnummer. Sie will zügig und umfassend prüfen, weil die Sicherheit der Verbraucher oberste "Priorität" hat. Nun haben wir kalendarisch ja schon gleich wieder Sommer. Inzwischen dürften sich mögliche Missstände x-fach wiederholt haben. Das nennt man heute zügig und umfassend in der Denkweise unserer Politiker! Weiters heißt es: "Wenn die Ergebnisse vorliegen, werden wir entscheiden, ob und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen". Bin mir sicher, dass es bis dahin keine Umweltminsterin Ulrike Scharf mehr gibt, die Sache wie in vielen Fällen, nur im Sande verläuft.
 
Alois Sepp

Teilen, Hinweis der Redaktion, Kommentieren und Bewerten in den sozialen Netzwerken und in der Bürgerredaktion:

Keine Kommentare